Samstag, 22.04.2017

April in Paris


Rien que les heures (1926 Alberto Cavalcanti)


Alraune (1952 Arthur Maria Rabenalt)

Von Paris nur zu träumen mit Hilfe eines Stadtplans – oder eines Kinoprogramms.

Die Cinémathèque française zeigt alle Filme von Jacques Becker. Heute um 21:30: Le Trou (1960)

Man sagt, ein Gefangener sei seinem Bewacher überlegen, weil auf seiner Seite das stärkere Interesse sei. Der Wächter kann vergessen, dass er Wache schiebt, der Gefangene denkt dagegen immer daran, dass er bewacht wird, und deshalb denkt er an die Vorbereitung seiner Flucht öfter als der Wächter an ihre Vereitelung; das erklärt auch, warum die unwahrscheinlichsten Fluchtversuche gelingen. (Jules Verne: Die Kinder des Kapitän Grant)


Morgen um 19:00: Casque d’or (1952 Jacques Becker).

Er hatte die Empfindung: „Diese Augen haben im Leben schon irgendwann einmal in die meinen geschaut.“ Warum sollte das nicht möglich sein? Dieses Bild war freilich ein halbes Jahrhundert alt, vielleicht noch älter. Aber Menschenaugen sind wie Sterne; seit Hunderttausenden von Jahren kommen und glänzen sie immer wieder als die gleichen. (Ganghofer: Waldrausch)

La Vie à l’envers (1963 Alain Jessua) am 29.4. um 20:00

Gary Vanisian schrieb mir aus Paris, schwärmend von diesem Film. „Über einen Mann (Charles Denner, der große!), einen kleinen Angestellten, der heiratet, aus Uninspiriertheit, und immer mehr in einen Geisteszustand abdriftet, der oberflächlich eine depressive Psychose wäre, bei genauerer Betrachtung aber Freiheit und Glück sein könnte.“

Die Cinémathèque française zeigt alle Filme von Alain Jessua.

(Signierstunde mit Alain Jessua – heute um 18:30)

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