Einträge von filmkritik

Mittwoch, 05.09.2018

Hollywood Blacklist

Das Gespräch zwischen Stefan Ripplinger und Hannes Brühwiler über die Hollywood Blacklist ist beim Neuen Deutschland hinter der Bezahlmauer versteckt. Es ist jetzt hier nachzulesen:

* Ein amerikanischer Neorealismus. Ein Gespräch zwischen Stefan Ripplinger und dem Kurator Hannes Brühwiler

Dienstag, 28.08.2018

Langtexthinweis

* Die Grüße der Pariser Fischfabriken. Zur DVD „Filme zur Studentenbewegung 1967–1969“, von Volker Pantenburg.

Sonntag, 19.08.2018

Übersetzungshinweis, Reichart/Godard

Das ausführliche Gespräch, das Thomas Helbig im Herbst 2017 mit Wilfried Reichart geführt hat (siehe hier, NFK 03/2018), ist vor kurzem auf der belgischen Website SABZIAN in englischer Übersetzung erschienen:

* Speaking with Godard. Übersetzt von Sis Matthé

Dienstag, 19.06.2018

Langtexthinweis

* Rolf Aurich: Nachwort

»Kurz die Situation um 1997/98 aus meiner verblassten Erinnerung: Fritz Göttler (SZ) plante eine Neuauflage des Bitomsky-Buches „Die Röte des Rots von Technicolor. Kinorealität und Produktionswirklichkeit“ (Neuwied, Darmstadt: Luchterhand 1972), dazu erfragte er ein „Nachwort“ von mir. Das Erscheinen war wohl in der Reihe „Kino-KonTexte“ geplant. In ihr hatte es zuvor (frühe 80er Jahre) u.a. Bände über den „Film Noir“ und über die Filme von Powell und Pressburger gegeben, tolle Fundgruben, die jeweils als publizistische Begleitung von Filmreihen im Filmmuseum München erarbeitet worden waren. So reime ich es mir zusammen. In den etwa 20 Jahren seither ist nichts geschehen. Der Text lag bei Göttler, er lag bei mir, so wurde er „historisch“. Drumherum veränderte sich einiges. Die Rechtschreibung zum Beispiel. Auch gibt es heute keinen „Filmriß“ mehr im Kino.« (Rolf Aurich)

Mit Dank an Rolf Aurich für die freundliche Überlassung des Texts.

Dienstag, 27.03.2018

Günter Peter Straschek – Materialien

Aus Anlass der Ausstellung Günter Peter Straschek: Emigration – Film – Politik, kuratiert von Julia Friedrich (noch bis 1. Juli im Museum Ludwig in Köln), einige Hinweise auf weitere Materialien:

 

(1) von Straschek:

* Ein Brief Strascheks und die Antwortpostkarte Jean-Marie Straubs (April / Mai 1968)

* Fritz Lang (geschrieben im Sommer 2009)

* Lindtberg und Sirk (geschrieben im Sommer 2009)

 

(2) Texte und Hinweise Johannes Beringers zu Straschek:

* Kurztext zu HURRA FÜR FRAU E. (1967)

* Radiosendungen von Günter Peter Straschek

* Fragmentarisches. Zu Günter Peter Straschek (Dezember 2009)

***

Und noch der Trailer sowie Stefan Ripplingers Text über Strascheks Filme und die Ausstellung.

Im umfangreichen begleitenden Katalog ist neben Texten über Straschek und zahlreichen Materialien zu seinen Kurzfilmen und der Fernsehreihe FILMEMIGRATION AUS NAZIDEUTSCHLAND auch ein substanzieller Teil der Korrespondenz mit Straub und Huillet abgedruckt (S. 272-324). Dank an Julia Friedrich, Karin Rausch und Barbara Ulrich für die Genehmigung zum Abdruck von Brief und Postkarte.

Dienstag, 06.03.2018

Godard / Reichart

Im Herbst 2017 hat Thomas Helbig sich ausführlich mit Wilfried Reichart unterhalten. Leitfaden der Gespräche, in denen es auch um Reicharts eigene Arbeitsbiographie beim WDR und vieles andere geht, sind die Begegnungen mit Jean-Luc Godard zwischen 1971 und 2010.

* Mit Godard sprechen.

Montag, 08.01.2018

8. Januar 1933 – „Geboren under Capricorn“

Zum 85. Geburtstag von Jean-Marie Straub.

Zwei Einträge aus Anlass von Jean-Marie Straubs Geburtstag, verbunden mit einem Gruß nach Rolle und herzlichen Glückwünschen:

* ein Text von Volko Kamensky zu LOTHRINGEN!, hier auf der Langtextseite.

* eine Montage, *amitiés. Heimo Bachstein, Danièle Huillet / Jean-Marie Straub von Volker Pantenburg.

*

Beide Arbeiten entstanden im Zusammenhang der Retrospektive und Ausstellung Sagen Sie’s den Steinen. Zur Gegenwart des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub, kuratiert von Annett Busch und Tobias Hering in Zusammenarbeit mit Antonia Weiße.

Montag, 25.09.2017

Filmreihe von Hartmut Bitomsky in Hohenschönhausen

„Imaginäre Architektur – Der Baumeister Hans Scharoun“ (1993, 60 min), war zu sehen am 21. September im „studio im Hochhaus“. Der Film ermöglicht ein Kennenlernen der Gebäude von Scharoun, auch der großen und bekannten, wie Philharmonie und Staatsbibliothek in Berlin. Er bewegt sich vor allem im Inneren der Bauten und entdeckt von dort aus ihre Vorder- und ihre Rückseite. Die Außenwelt tritt aus den Gebäuden heraus und der Film greift so eine Behauptung von Scharoun selbst auf, dass das Außen und Innen der Architektur noch nicht in einem echten Verhältnis und Austausch miteinander stehen können. Die Menschen sind dort noch nicht angekommen. Aber es gibt auch eine Unverbindlichkeit in der Begegnung mit den Gebäuden, Gebilden und den Menschen darin, eine Grenze sich dieser „organischen Architektur” von Scharoun wirklich auszusetzen. Der Film war ursprünglich 80 Minuten lang und wurde nach Fertigstellung 1993 ohne Wissen von Bitomsky fast um ein Drittel gekürzt und einmal im Fernsehen gesendet. Die lange Fassung ist nicht erhalten geblieben.

Weitere Filme von Bitomsky im „studio im Hochhaus”:
19. Okt.: „Der VW Komplex“ (1989, 90 min) / 2. Nov.: „Deutschlandbilder” (1983, 60 min) / 16. Nov.: „Reichsautobahn“ (1987, 91 min) / 30. Nov.: „Die UFA“ (1992, 88 min) / 14. Dez.: „B-52“ (1999, 110 min), immer um 19 Uhr.
Die Reihe ist kuratiert von Michel Freerix.
Adresse:
studio im Hochhaus, Zingster Straße 25, 13051 Berlin

– Antonia Weisse –

Samstag, 23.09.2017

Klaus Heinrich

Klaus Heinrich wird heute 90 Jahre alt. Als Erinnerung an die Bedeutung seiner Seminare am Religionswissenschaftlichen Institut der FU Berlin hier ein Auszug aus der Diskussion zum Film »Der Tod des Empedokles« von Jean-Marie Straub und Danièle Huillet.

***

»Klaus Heinrich: Nun können wir beginnen. Der Grund ist, daß wir hier uns diesen Film angesehen haben – einerseits die Anregung eines Teilnehmers, andererseits, daß wir uns mehrfach schon mit den Straub-Filmen beschäftigt haben – und endlich auch dies, daß wir eigentlich jedes Semester einmal auch einen Film oder einen Filmbesuch hier zum Gegenstand machen wollten. Das war früher selbstverständlich, das ist eine Zeitlang dann nicht mehr so selbstverständlich gewesen, paßte nicht mehr so in die departementalisierte Universitätslandschaft hinein. Jetzt ist der Straub-Film, den wir gesehen haben – ich habe mir erzählen lassen, von 2 Stunden und 12 Minuten Länge – ein Gebilde, das uns auf eine ganze Reihe von Diskussionsfragen verlocken wird: einmal steht da das Verhältnis Hölderlin – Empedokles, dann das Verhältnis von uns und den Straubs zu Hölderlins Empedokles zur Debatte. Dann steht natürlich das Problem des Filmemachens und – wie bei den Straubs immer – das Prinzip der Wahrheit, nicht des Scheins im Filmemachen, also wie wende ich mich gegen den Schein, warum wende ich mich gegen den Schein, und dann steht natürlich auch die Frage nach der Übersetzung eines Kunstgebildes in eine andere Kunst hier zur Debatte, dann die Frage innerhalb des Filmes selber, was ist es, ein – na, also wenn ich nun nichts damit zu tun hätte, würde ich fragen, ein Naturfilm, ein Kostümfilm, ein Literaturfilm, ein Theaterfilm und so fort. Ich finde, es wäre eine gute Vorbereitung jetzt auf die Diskussion, wenn jemand von Ihnen, der davon etwas weiß, uns etwas erzählt zur Produktion dieses Films, also wie ist und aus welchem Grunde gerade dieses Gebilde gemacht worden, das fragen wir ja bei anderen Kunstprodukten auch. Kann jemand etwas Näheres dazu sagen, das finde ich wäre ganz schön.

Harun Farocki: Ich will es versuchen. […]«

[Beginn des 48-seitigen Dokuments »Tonbandaufnahme der Diskussion über den Film „Der Tod des Empedokles“ von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub im Religionswissenschaft­lichen Institut der Freien Universität Berlin mit Professor Klaus Heinrich am 6. Juli 1987«, transkribiert von Gabriele Reuleaux und Karl Heinz Wegmann. An der Diskussion nahmen teil: Harun Farocki, Brigitta Lange, Norbert Onken, Konrad Honsel, Dagmar Kamlah, Christiane Bange, Irene Tobben, Thomas Milz, Peter Nau, Karl Heinz Wegmann, Carlos Bustamante, Frank Pilgram, Ulrich Paulun, Reinhard Bernauer.]

Die 180 Minuten lange Tonbandaufnahme der Diskussion ist zurzeit in der Ausstellung Sagen Sie’s den Steinen. Zur Gegenwart des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub in der Berliner Akademie der Künste zu hören. Herkunft des Transkripts: Salzgeber & Co Medien GmbH. Leihgeber der Tonbandaufnahme: Manfred Bauschulte.

Sonntag, 18.06.2017

Langtexthinweis

* Mai 1968 filmen. Von Volker Pantenburg


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