Einträge von filmkritik

Donnerstag, 09.10.2014

Langtexthinweis

* Johannes Beringers Erinnerungen an die Technologiekampagne 1968 mit Harun Faocki (und vorherige Dreharbeiten mit Wolfgang Staudte in Bulgarien)

Dienstag, 07.10.2014

Langtexthinweis und Links

Im Frühjahr ist das Österreichische Filmmuseum 50 Jahre alt geworden. Wir drucken auf der Langtextseite einen Auszug aus Alexander Horwaths Geleitwort zum Band „Das sichtbare Kino“ ab:

* Alexander Horwath: Weiterleben

Die beeindruckende Chronik des ÖFM legt in drei Einzelbänden (Aufbrechen, Das sichtbare Kino, Kollektion) oder gesammelt im Schuber Zeugnis über fünf Jahrzehnte eines „polemischen und poetischen Museums“ (Kubelka/Horwath) ab. Mit den Worten von unmittelbar Beteiligten und Zeitzeugen der Vergangenheit und Gegenwart, in aufschlussreichen Dokumenten und Objekten, in Texten und Bildern, die zu keinem Augenblick vergessen lassen, dass sie auf etwas hinweisen, das unter anderen Bedingungen des Kinos nicht zu haben ist.

Zwei von vielen Veranstaltungen im Herbst:

– eine Reihe mit Filmen von Gregory J. Markopoulos (19. bis 24. November; siehe auch hier)

– eine Gesprächs- und Vortragsreihe mit dem Titel Das Unsichtbare Kino
Film, Kunst, Geschichte und das Museum
; mit Nicole Brenez, Chris Dercon, Noam M. Elcott, Daniel Fitzpatrick, Lars Henrik Gass, Siegfried Mattl, Winfried Pauleit und Jacques Rancière.

***

Die Geschichte des ÖFM ist – wie die Arbeit jeder Kinemathek und jedes Filmarchivs – essentiell mit dem Leben und Weiterleben von analogem Filmmaterial verknüpft. Mit Produktionsstätten und Kopierwerken, mit Infrastrukturen der Projektion und Produktion, mit der Tradierung von sozialen, ästhetischen und politischen Zusammenhängen, die sich um das Medium Film herum gebildet haben.

Es gibt zurzeit eine Vielzahl von Initiativen, die auf verschiedenen Ebenen versuchen, den Fortbestand Filmmaterial sicherzustellen:

Save Film Petition (dort auch viele weitere Links zu aktuellen Entwicklungen)

100 More Years of Analog Film (Kickstarter-Kampagne zur Rettung der Ferrania-Filmprodution in Norditalien, die von den benötigten 250.000 Dollar in wenigen Tagen bereits mehr als 210.000 erreicht hat)

Mittwoch, 23.07.2014

Finding Vivian Maier (J. Maloof/C. Siskel, USA 2013)

Sie hat ein ganzes Leben in Fotonegativen hinterlassen, zusammen mit den sehr überschaubaren Besitztümern ihrer Existenz, in Kisten und Koffern verpackt. Aus diesen wird ihr Leben rekonstruiert, ja geradezu reanimiert. Sie hat scheinbar manisch fotografiert, doch nur selten Abzüge gemacht und auch viele Filme unentwickelt in Kisten gepackt. Das Fotografieren, der fotografische Moment war wohl ihre Manie, nicht das fertige Bild oder die ‚Aura des Kunstwerks’, mit der sie sich nicht beschäftigte. Gleichzeitig nahm sie Gespräche mit sich und anderen auf Kassetten auf, sprach mit Menschen auf der Straße. Sie war wohl von der Seele her Reporterin, hat diesen Berufswunsch so nie formuliert oder verfolgt. Sie sah sich selber als ‚Spionin’, die auf Kinder aufpasste, ein Job, den sie ihr Leben lang machte. Und nur durch Zufall blieben ihre Negative erhalten, gerieten in die Hände eines Menschen, der mehr darin sah und sich dann auf die Suche nach dieser Frau ohne Identität machte.

Der Film erzählt das Herausschälen dieses Lebensweges wie einen Krimi, mit vielen Geheimnissen, Fragezeichen und Spuren, die ins Nichts führen. Vielleicht steckt gar nichts besonderes dahinter, nur ein Leben, im Geheimen verbracht, nichts Ungewöhnliches, das durch die Nachforschungen verrätselt wird? Und vielleicht auch schön, das es Menschen gibt, die einfach tun, was sie tun, weil es sie interessiert, und nicht ehrgeizig damit beschäftigt sind, auch noch bedeutende Künstler’ sein zu wollen.

– Michel Freerix –

Donnerstag, 24.04.2014

Langtexthinweis

* Besuch bei Naum Kleiman

Samstag, 12.04.2014

Chronik des Regens

Michel Freerixs Film »Chronik des Regens« von 1991 wird in den nächsten Tagen von schönstem 35mm-Celluloid in den gemütlichen Schachtelkinos des Babylon Kinos projiziert (im Rahmen einer interessanten Retrospektive von Berlinfilmen der 90er).
Am Sonntag, 13. April, um 22:00 Uhr, im Babylon 2.
Am Mittwoch, 16. April, 18:00 Uhr, im Babylon 3.

Ich hatte Michel gefragt, ob er etwas schreiben mag über die Dreharbeiten des Films und bzw. oder was drumherum war.

chronik

Chronik des Regens – Wie und woher

– von Michael Freerix –

Es war Frühjahr 1990, draußen noch kalt, als ich mit dem Drehbuch anfing. Ich wusste nicht genau, was es werden würde, aber ich schrieb ‚keinen Sex, keine Waffen’ auf einen Zettel, den ich an die Wand klebte. Das sollte beides nicht im Film auftauchen, wohl, weil ich zu viel davon in Filmen gesehen habe. Und ich stellte mir die Frage, wie das wohl funktioniert, wenn man eine Figur durch eine Handlung schickt? Was das für einen Film ergibt und was für eine Figur das sein könnte? Das war die Aufgabe, die ich mir stellte. Natürlich gab es Vorbilder, oder Ansatzpunkte, die ich nachverfolgte. Klar war mir, das ich schwarzweiß drehen wollte, in 1:1,66. Und auf 35mm Material, weil das einfach eine sehr gute Schärfe und Auflösung hat.

Im Sommer sollte gedreht werden, und alles innerhalb eines Jahres fertig sein. Am einfachsten schien es mir, ich versuche, einen Tag im Leben eines Menschen zu erzählen. Ein Tag ohne große Aufregung, ein Tag voller Alltag, der eher von Alltäglichem bestimmt wird. Schnell tauchte das Motiv auf, dass es sich um den Tagesablauf eines Erwerbslosen handeln sollte. Von einfachen Leuten wird in Filmen ja kaum noch etwas erzählt, was ich schade finde. Es würde also um einen Arbeitslosen gehen, und seinen letzten Tag in der Erwerbslosigkeit. Das gab diesem Tagesablauf eine gewisse Aufregung, und einen Hauch von Abschied. Und es hatte den Vorteil, dass es keinen dramatischen Verlauf geben musste, einfach, weil die Zeit unwiederbringlich voran schreitet. An die große Konstruktion einer Handlung habe ich mich nie gesetzt, eher an den Ablauf eines sozialen Miteinanders. Das wurde in Dialogen fest fixiert. Diese Dialoge waren eher dazu da, das die Darsteller wussten, was sie zu sagen hatte. Es sollten auch noch Improvisationen stattfinden, Dinge, die sich während der Dreharbeiten ergaben oder ermöglichten. Spielereien zwischen Kamera, Darstellern und Orten.

Für die Figur des Hauptdarstellers hatte ich ganz klar jemanden besetzt, einen Freund, Mario Mentrup, der zwar nicht Schauspieler war, aber gerne schauspielerte. Alle anderen Darsteller zu finden war aber schwierig, ich wollte lieber Menschen mit Charakter als Schauspieler, die alles können, aber eben nur wenig sind. Solche Darsteller zu finden war nicht so einfach, was dazu führte, dass ich den Dreh vom späten Sommer auf den frühen Sommer des kommenden Jahres verlegte. In diesem Zeitraum fanden sich die Darsteller, und geprobt wurde alles, kalt, das heißt ohne Kostüm, in meiner Wohnung, damit jeder seinen Text beim Dreh kannte. Schließlich war kaum Material da, alles musste beim ersten Take stehen. Für Versprecher oder Patzer war kein Raum. Und die Sonne sollte die ganze Zeit scheinen, da konnte man das Licht optimal ausnutzen.

Gedreht wurde im Juni, der ein sehr feuchter Monat wurde. Es gab eine Woche Dauerregen, bei nur zwei Wochen Dreharbeiten. Oft reichte es gerade, um das wenige, was im Drehbuch stand, fertig zu stellen. Viel Zeit für Improvisation gab es nicht. Und es gab ein Kopierwerk, das drei Drehtage falsch entwickelte, so dass wir alles an einem Tag nochmal machen mussten. Was ich mir möglichst einfach vorgestellt hatte wurde so zum zähen Ringen mit der Wirklichkeit. An manchen Tagen war es nur 12 Grad, die Darsteller bibberten vor sich hin, das Bildfenster zerkratzte immer wieder das Negativ, die Tonfrau wurde krank und tauchte nicht mehr auf, so dass ich stellenweise selber Ton machte. Der Regen war dann die Improvisation, die sich durch den gesamten Film zog, und auch eine Art dramaturgischer Faden, der Spannung hinein brachte. Für szenische Improvisationen gab es kaum noch Zeit, doch sind welche im Film, und das sind für mich die besten Momente überhaupt. Wie da etwas aus der Luft gegriffen und in eine Filmszene verwandelt wird, mir gefällt das an Filmen immer am besten. Aber was genau ich gemacht hatte, wusste ich nicht. Einfach nur nachzumachen hat mir nicht gereicht. Ich dachte, es geht darum, was Neues zu probieren. Ich dachte, so geht es jedem, ist aber nicht so.

Tatsächlich gibt es kleine Filmzitate in ‚Chronik des Regens’, eine Szene an einem Auto, die so ein ironisches Zitat von ‚Stranger than Paradise’ (von Jim Jarmusch, dessen Haltung mir gefällt, aber dessen Filme ich kaum kenne) sein sollte, den ich nicht gesehen hatte, die aber auf dem Plakat abgebildet war. Und ein Dialog aus einem Film von John Ford habe ich umgewandelt, ich glaube aus ‚She Wore a Yellow Ribbon’, aber ich weiß das nicht mehr so genau. Was aber für mich wirkliche Vorbildfilme sind, sind die frühen Filme von Ivan Passer oder Milos Forman, die sie noch vor ihrer Emigration gedreht haben. Die waren Ende 1989 in Berlin zu sehen und haben mich vollkommen begeistert. Auch die frühen Filme von Márta Mészáros, ‚Adoption’ und ‚Das Mädchen’. ‚Adoption’ habe ich noch mit meinem Kameramann, Hans Fromm, angeschaut, weil ich wissen wollte, ob wir beide was ähnliches hin bekommen könnten. Immer wichtig war auch Jean Eustache. Schon als ‚Mes petites amoureuses’ im Fernsehen lief und ich als Kind einen Teil sah und dann ins Bett geschickt wurde hat mich das sehr beschäftigt. Deutsche Filme haben mich nie sehr interessiert, bis ich Roland Klick, Roald Koller und Herbert Achternbusch entdeckte. Fassbinder hat ein paar interessante Sachen gemacht, als er anfing, doch je mehr er machte um so weniger fand ich das interessant.

Ich war so naiv, dass ich mit wenig Geld einen ‚richtigen’ Film machen wollte, und beweisen, wie ich das mit wenig Geld hin bekomme. Dass es im hiesigen Filmgeschäft um ganz andere Dinge geht, habe ich gar nicht gewusst.

Schwer beeinflusst ist der Film wohl auch von der Musik der Wipers, einer US-Amerikanischen Punk-Band, deren Platten ich während des Drehbuchschreibens pausenlos hörte, und heute immer wieder höre. Ich glaube, es gibt kaum jemanden wie Greg Sage, deren Gitarristen und Mastermind, der so negative und doch abgrundtief wütende Songs geschrieben hat. Und der eine dermaßen ablehnende Haltung gegenüber der Gesellschaft und jeder Form von kommerzieller Anpassung betrieben hat und immer noch betreibt. Mein Film ist geradezu ein Gruß an Greg Sage, auch wenn er ihn nie gesehen hat, und nie sehen wird.

Dienstag, 31.12.2013

2013 – Zehn Listen

– Michael Baute –

11 Filme, 1 Serie, alt und neu, in der Sichtungsreihenfolge
Das merkwürdige Kätzchen (Ramon Zürcher, D 2013, Forum/Berlinale) ● Viola (Matías Piñeiro, Argentinien 2012, Forum/Berlinale) ● Leviathan (Lucien Castaing-Taylor, Verena Paravel, USA 2012, Forum/Berlinale) ● Die Katzen der Atalante (Karl Heil, D 2013, im Regenbogenkino) ● Lady in the Dark (Mitchell Leisen, USA 1944, im Arsenal) ● Enlightened Season 1+2 (Laura Dern & Mike White, USA 2012-13, zuhause) ● Teilweise von mir (Hellmuth Costard, BRD 1972–74, im Arsenal) ● I Could Never Be Your Woman (Amy Hackerling, USA 2007, zuhause) ● Gravity (Alfonso Cuarón, USA 2013, Cinemaxx Potsdamer Platz) ● O som ao redor (Kleber Mendonça Filho, Brasilien 2013, im Haus der Kulturen der Welt) ● 00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse (Helge Schneider, D 2013, Pressevorführung im Delphi) ● Miracle Mile (Steve De Jarnatt, USA 1988, zuhause)

*

– Johannes Beringer –

Violent Saturday. (Richard Fleischer, USA 1955, Farbe, 80 Min.) (Wie man mit Cinemascope umgeht.)
Deep End. (Jerzy Skolimowski, BRD/UK 1970, Farbe, 91 Min.) (Mit dem 14 Minuten-Stück „Mother Sky“ von CAN.)
Egymasra nezve / Another way. (Károly Makk, Ungarn 1982, Farbe, 103 Min.)
Verratene Freunde. (Stefan Krohmer, SWR/arte 2013, 90 Min.) (arte, 15.3.2013)

Barfuss und ohne Hut. (Jürgen Böttcher, DDR 1965, s/w, 30 Min.)
Winter Soldier. (Winterfilm /Vietnam Veterans Against The War, USA 1972, s/w, 95 Min.)
Milltown, Montana. (Rainer Komers, D 2009, Farbe, 34 Min.)
Die Welt für sich und die Welt für mich. (Bernhard Sallmann, D/A 2013, HD, 45 Min.)

Die Partisanen. Krieg hinter der Front. (Artem Demenok / Andreas Christoph Schmidt, RBB/arte 2012, 52 Min.) (ARD, 4.2.2013, 23.30-0.15)

Da Vinci / Piattaforma Luna (Yuri Ancarani, I 2012, 25 Min. / I 2011, 25 Min.) (arte, 4.11.2013, 23.45-0.40)

Aus der Collection ‚Cinema Cinémas’ (4 DVDs) hebe ich zwei Filme hervor: Jacumba Hotel (Claude Ventura / Philippe Garnier, F 1985, Farbe, 16 1/2 Min.) – eine heftige Episode für Louise Brooks während der Dreharbeiten zu William Wellmans „Beggars of Life“ (1928), mit dem Text aus einem Kapitel ihrer Autobiographie.
Und: Ciao Lamberto (Gérard Follin / Marcelle Padovani, F 1983, Farbe, 10 Min.) – ein Nachruf auf den Hauptdarsteller von de Sicas „Fahrraddiebe“ (1948), Lamberto Maggiorani, der in dem Jahr gestorben war.
(Beide Episoden gedreht an den Orten selber.)

*

– Daniel Eschkötter –

Filme, Serien 2013
American Horror Story: Asylum (2012/13, Ryan Murphy, Brad Falchuk, FX) | Berberian Sound Studio (2012, Peter Strickland) | Computer Chess (2013, Andrew Bujalski) | Das merkwürdige Kätzchen (2013, Ramon Zürcher) | Gravity (2013, Alfonso Cuarón) | I Used to Be Darker (2013, Matt Porterfield) | Le Dernier des injustes (2013, Claude Lanzmann) | Les Revenants (2012, Fabrice Gobert, Canal+) | Like Someone in Love (2012, Abbas Kiarostami) | L’Inconnu du lac (2013, Alain Guiraudie) | Spring Breakers (2012, Harmony Korine) | The Master (2012, Paul Thomas Anderson) | Museum Hours (2012, Jem Cohen) | The Place Beyond the Pines (2012, Derek Cianfrance) | Tip Top (2013, Serge Bozon) | Viola (2012, Matías Piñeiro)

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– Michael Girke –

GELESEN UND GELERNT
Johannes Beringer, „Hohls Weg“
Christian Linder, „Noten an den Rand des Lebens“
Klaus Anders, „Silbermanns Rosen“ & „Wachtelzeit“
Karl-Markus Gauß, „Das Erste, was ich sah“
Hanns Zischler, „Berlin ist zu groß für Berlin“
von Karl Schlögel alles
Hans Wollschläger, „Wie man wird, was man ist“
Dieter Forte, „Schweigen oder Sprechen“
John Berger, „Bentos Skizzenbuch“
Klaus Heinrich, „Dämonen beschwören, Katastrophen auslachen“

GESEHEN UND GESTAUNT
Kelly Reichardt, „Meek’s Cutoff“
Paul Thomas Anderson, „Punch Drunk Love“ & „There will be Blood“
Arnold Fanck, „Stürme über dem Montblanc“
Oskar Fischinger, „München-Berlin-Wanderung 1927“
Gerhard Lamprecht, „Die Verrufenen“
Raymond Depardon, „Paris“
Benoit Jacquot, „Hier und Jetzt“
Frank Tashlin, „Artists and Models“
Robert Bramkamp, „Art Girls“
Bernard Sallmann, „Die Welt für sich und die Welt für mich“
David Lean, „Lawrence of Arabia“ (restaurierte, vollständige Fassung)

*

– Dagmar Kamlah –

DER FILMSAMMLER, Florian Krautkraemer
L’AMOUR, Michael Haneke
HANNAH ARENDT, Margarethe von Trotta
L’ESQUIVE, Abdellatif Kechiche
ZIGEUNER SEIN, Peter Nestler
REVISION, Philipp Scheffler
JUST THE WIND, Bence Fliegauf
OUR SCHOOL, Mona Nicoara
OTHER EUROPE, Rossella Schilacci
VOL SPECIAL, Fernand Melgar
LES FILS DE LA TERRE, Edouard Bergeon
TERRITOIRE PERDU, Pierre-Yves Vandeweerd
SALMA, Kim Longinotto
POWERLESS, Fahad Mustafa/Deepti Kakkar
SHYAMAL UNCLE TURNS OFF THE LIGHTS, Suman Gosh
GERMANIA, Maximiliano Schonfeld
10 MINUTES OLDER, Herz Frank
I’M NOT DEAD, ONLY ASLEEP, J.S.L. Maas
FATAL ASSISTANCE, Raoul Peck
BOBO, Ines Oliveira
I’M GOING TO CHANGE MY NAME, Maria Saakyan
YAM DAM, Vivian Goffette
THE NEW WORLD, Jaap van Heusden
HENRI, Yolande Moreau
MUSEUM HOURS, Jem Cohen
NOT WITHOUT MY DOGS, R. Beier/C. Kuhland
MILLIONEN, Fabian Moehrke
MASTER OF THE UNIVERSE, Marc Bauder
DIE UNHEIMLICHEN FRAUEN, Birgit Hein
MICHAEL H, Yves Montmayeur
LA DENTELLIERE, Claude Goretta
LA MAMAN ET LA PUTAIN, Jean Eustache
WENN ES NACHT WIRD IN PARIS, Jacques Becker
MEMOIRES POUR SIMONE, Chris Marker
THE MISSING PICTURE, Rithy Panh
THE ACT OF KILLING, Joshua Oppenheimer
VIVAN LAS ANTIPODAS!, Victor Kossakovsky
PERSONA NON DATA, Doro Carl

*

– Bettina Klix –

Film:
Das Teufelsauge, Ingmar Bergman, 1960
Knights of the Round Table, Richard Thorpe, 1953
Duel in the Sun, King Vidor, 1946
Die Nibelungen, Fritz Lang, 1924

Serie:
Mad Men, Season Four

Buch:
Peter Nau, Irgendwo in Berlin, Verbrecher Verlag, 2013
Magda Hollander-Lafon, Vier Stückchen Brot. Eine Hymne an das Leben, adeo, 2013
C.S. Lewis, Dienstanweisung für einen Unterteufel
Steven King, In einer kleinen Stadt
Cyril Tourneur, Die Tragödie des Atheisten, Edition Nachtgänge, 2013
Thomas Krenski, Hans Urs von Balthasar. Das Gottesdrama, Grünewald
Christian Herwartz, Auf nackten Sohlen. Exerzitien auf der Straße, Echter

*

– Rainer Knepperges –

Im Kino:
Robert de Niro > Silver Linings Playbook (2012 David O. Russell)
Daniel Day Lewis > Lincoln (2012 Steven Spielberg)
Leslie Mann > This is 40 (2013 Judd Apatow)
Konrad Halver > Nordstadt (2004 Michael Kupczyk)
Raimund Harmstorf > Blutiger Freitag (1972 Rolf Olsen)
Annika Meier > Sexmonster! (2013 Buttgereit & Gosejohann)
Bedwyr Williams > The Starry Messenger (2013 Casey & Ewan)
Lutz Mommartz > Lutz (2013 Oliver Held)
Luciano De Ambrosis > I bambini ci guardano (1943 Vittorio De Sica)
Marina Berti > La porta del cielo (1945 Vittorio De Sica)
Lillian Hall-Davis > The Ring (1927 Alfred Hitchcock)
Hilda Borgström > Ingeborg Holm (1913 Victor Sjöström)
Alphonse XIII à Bois-Boudran (1913)
Alice Faye > Alexander’s Ragtime Band (1938 Henry King)
Vera Farmiga > The Conjuring (2013 James Wan)
Sandra Bullock > Gravity (2013 Alfonso Cuaron)
Charles Durning > The Choirboys (1977 Robert Aldrich)
Julia Louis-Dreyfuss > Enough Said (2013 Nicole Holofcener)
Barkhad Abdi > Captain Phillipps (2013 Paul Greengrass)
Cleo Kretschmer > Flitterwochen (1980 Klaus Lemke)

zuhause:
Viola Dana > Children of Eve (1915 John H. Collins)
Charles Bickford > Dynamite (1929 Cecil B. DeMille)
Tommy Trinder > Champagne Charlie (1944 Alberto Cavalcanti)
Charlotte Greenwood > Home in Indiana (1944 Henry Hathaway)
Valerie Hobson > The Rocking Horse Winner (1949 Anthony Pelissier)
Lloyd Bridges > The Sound of Fury (1950 Cyril Endfield)
Joan Crawford > Autumn Leaves (1956 Robert Aldrich)
Helmut Schmid > Denn das Weib ist schwach (1960 Wolfgang Glück)
Donald Pleasence > Wake in Fright (1971 Ted Kotcheff)
Jim Henson > The Muppet Movie (1979 James Frawley)
Pamela Adlon > Lucky Louie (2006 Andrew D. Weyman)
Ellen Page > Super (2010 James Gunn)

*

– Andreas Mücke-Niesytka –

– In jenen Tagen / Helmut Käutner – Deutschland 1947
– Post Tenebras Lux / Carlos Reygadas – Mexiko 2012
– The River / Jean Renoir – France 1951
– To the Wonder / Terrence Malick – USA 2012
– Zero Dark Thirty / Kathryn Bigelow – USA 2012
– Faustrecht der Freiheit / R.W. Fassbinder – Deutschland 1975
– The Class of 92 / Ben & Gabe Turner – Grossbritanien 2013
– Tatort: Aus der Tiefe der Zeit / Dominik Graf – Deutschland 2013
earthcam.com/usa/newyork/timessquare/

*

– Stefan Pethke –

neu Dok:
LEVIATHAN (Lucien Castaing-Taylor, Véréna Parave, USA 2012)
THE ACT OF KILLING (Joshua Oppenheimer, USA/DK/NOR/UK 2012)
SIENIAWKA (Marcin Malaszszak, D/POL 2013)
MATERIA OSCURA (Massimo D’Anolfi, Martina Parenti, ITA 2013)
NARCO CULTURA (Shaul Schwarz, USA 2012)

neu Nicht-Dok:
DAS MERKWÜRDIGE KÄTZCHEN (Ramon Zürcher, D/CH 2013)
O SOM AO REDOR aka Neighboring Sounds (Kleber Mendonça Filho, BRA 2012)
SPRING BREAKERS (Harmony Korine, USA 2012)
I USED TO BE DARKER (Matt Potterfield, USA 2013)
IN YEK ROYAST aka It’s a Dream (Mahmoud Ghaffari, IRAN 2012)
LES LENDEMAINS (Bénédicte Pagnot, F 2012)
LEYLA FOURIE (Pia Marais, D/ZA 2013)
DARK HORSE (Todd Solondz, USA 2011)
HAYATBOYU aka Lifelong (Asli Özge, TUR 2013)
VIOLA (Matías Piñeiro, ARG 2012)

alt Dok:
TEILWEISE VON MIR (Hellmuth Costard, BRD 1972-74)
PORTRAIT OF JASON (Shirley Clarke, USA 1967)
MABABANGONG BANGUNGOT aka Perfumed Nightmare (Kidlat Tahimik, PHIL 1977)
„KYA HUA IS SHAHAR KO?“ aka What has happened to this city? (Deepa Danraj, IND 1986)

alt Nicht-Dok:
FEITICO (Frank Behnke, BRD 1985)
DER GETEILTE HIMMEL (Konrad Wolf, DDR 1964)
SHURNALIST aka Journalist (Sergej Gerassimov, UdSSR 1967)
THE CHASE (Arthur Ripley, USA 1946)

Kunst:
5 unbetitelte Video-Installationen, Ryan Trecartin/Lizzy Fitch, USA 2013 (The Encyclopedic Palace/55. Venedig-Biennale)
IN THE YEAR OF THE QUIET SUN, The Otolith Group, UK 2013 („After Year Zero – Geografien der Kollaboration seit 1945″/Haus der Kulturen der Welt )
LINIE 58 (1990), Steffy Van Valanger, BRD 1990 („Wir sind hier nicht zum Spaß“/Bethanien – Kunstraum Kreuzberg)

*

– Stefan Ripplinger –

Im verflossenen Jahr haben mich unter den Filmen, die ich zum ersten Mal gesehen habe, die folgenden begeistert (ja, kaum zu glauben, dass ich manchen Klassiker so spät kennen gelernt habe, aber die Ignoranz der Jugend sorgt für die Entdeckungen des Alters):

„Det hemmelighedsfulde X“ (Das geheimnisvolle X; Christensen 1914)
„Hypocrites“ (Weber 1915)
„Intolerance“ (Griffith 1916)
„Berg-Eyvind och hans hustru“ (Berg-Eyvind und seine Frau; Sjöström 1918)
„Napoléon“ (Gance 1927)
„La petite marchande d’allumettes“ (Die kleine Streichholzverkäuferin; Renoir 1928)
„Borderline“ (Macpherson 1930)
„Rapt“ (Frauenraub; Kirsanoff 1934)
„Jetzt“ (Bense 1962)
„La battaglia di Algeri“ (Schlacht um Algier; Pontecorvo 1966)
„The Bed Sitting Room“ (Lester 1968)
„Un flic“ (Ein Polizist; Melville 1972)
„Laurence Anyways“ (Dolan 2012)

Freitag, 23.08.2013

langtexthinweis

Neu auf der Langtextseite zu lesen ist ein Text von M. Freerix:
Gaëlle Rouard – Bilderlawinen und traumhafte Erratik

Sonntag, 09.06.2013

Hinweise

* Living Archive. Seit letztem Dienstag und noch bis Ende Juni werden im Arsenal die Ergebnisse des Projekts »Living Archive. Archivarbeit als künstlerische und kuratorische Praxis der Gegenwart« gezeigt.

* Karl Heil und Harald V Ucello zeigen 11 Filme. Regenbogenkino, Berlin 14. bis 17. Juni 2013.

Montag, 25.03.2013

Langtexthinweis

* Johannes Beringer, Vermischtes / Notiertes 1981 – 1984

Dienstag, 08.01.2013

Bon anniversaire, Jean-Marie Straub! (* 8. Januar 1933)


Nach Abschluß der Dreharbeiten zu UMILIATI (Buti, 2003). Photo © Marion Befve

Das Filmmuseum München zeigt eine komplette Retrospektive der Filme von Danièle Huillet & Jean-Marie Straub (noch bis zum 21. Februar).


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