Einträge von Michael Baute

Dienstag, 28.01.2014

Neues von der Kölner Gruppe

Leichtmatrosen

17, 32 und 49 Minuten lange Filme von Belledin, Fuchs, Knepperges und Müller

mit Gina D’Orio, Piet Fuchs, Thomas Hermel, Stephan Jelkmann, Rainer Knepperges, Nicole Marischka, Mario Mentrup, Franz Müller, Lara Pietjou …

Darsteller geben Autogramme

im Moviemento, Berlin, am Mittwoch, 20:00 Uhr

Freitag, 20.12.2013

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12.8.1966
Linders erster Beitrag in »Die Zeit«: Reisesouvenirs (Fotobuch-Besprechung). Überwiegend bespricht er in der Wochenzeitung Foto- und Bildbücher, in seiner Rezension von »Facsimile Querschnitt durch die Jugend« findet er das Wort von den »Museumsstücken der Bildpublizistik«. Sein Redakteur bei der »Zeit«, Uwe Nettelbeck (1940 – 2007), charakterisiert Linder im März 1968 in einem Brief an Jean-Marie Straub als »wirklich schwierig«. In einer Antwort an den Feuilleton-Chef der »Zeit«, Rudolf Walter Leonhardt (1921 – 2003), protestiert Linder im April 1968 gegen vorgenommene Kürzungen in einem Beitrag von ihm, indem er seine Bemerkungen um die Vokale kürzt.

Aus der »Zeittafel« des kürzlich erschienenen Bandes Herbert Linder. Filmkritiker, Film & Schrift Band 17, herausgegeben von Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen. Mit Kritiken und Texten von Herbert Linder, einem Dialog von Stefan Flach und einem Aufsatz von Rolf Aurich, bei dem man ständig einen Finger (oder was gerade zur Hand ist) an die zuletztgelesene Stelle des Apparats zu legen hat, um beim Zurückkommen auf die präzise recherchierten Nachweise (oft Gespräche mit Zeitgenossen Linders) die im absatzlosen Block leicht übersehbaren Fußnotennummern aufzufinden. Dem Buch beigelegt ist eine Audio-CD mit dem Tonbandmitschnitt eines Gesprächs zwischen dem Journalisten Raimund Koplin und Herbert Linder aus dem Frühjahr 1969 für ein Hörfunkfeature zum Thema »Ästhetische Linke«.

Donnerstag, 10.10.2013

Freitag, 28.06.2013

Kinohinweis Berlin: ORG

Samstag und Sonntag im Arsenal: ORG

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Vor 15 Monaten hatte ich schon mal von ORG geschrieben. Volker Pantenburg, Stefan Pethke und ich waren auf den Film bei Archivrecherchen zu unserem 1978-Projekt gestoßen, dessen Fokus sich daraufhin auf ORG verschob. In der Zwischenzeit sind ein paar Sachen mit dem Film geschehen, die wir am Samstag und Sonntag im Berliner Arsenal vorstellen.
Am Samstag wird ORG nochmal vorgeführt, um 18.00 Uhr im Arsenal 1. Zu Gast ist da Settimio Presutto, der als Regieassistent Birris während der zehnjährigen (Post-)Produktionszeit an dem Film mitgearbeitet hat. Es gibt diesmal deutsche Untertitel, die wir während der Projektion einklicken werden.
Am Sonntag um 19.00 Uhr im Arsenal 2 hat ein Video-Essay zu ORG Premiere, den Anna Christine Antz, Philippe Crackau und Olga Galicka (von der Goethe Universität Frankfurt am Main) sowie Lucie Biloshytskyy, Zijian Guo, Markus Hörster und Eveline Jakubietz (von der HBK Braunschweig) unter Stefan Pethkes und meiner Leitung im April 2013 realisierten. Die Autoren werden anwesend sein, Volker Pantenburg moderiert die Veranstaltung. Zum Schluss gibt es noch einen Überraschungsfilm von 1951.

Freitag, 14.06.2013

Zugfenster zu Filmstreifen.

Dieses Wochenende, Freitag bis Montag, zeigen Karl Heil & Harald V Uccello ELF FILME im Regenbogenkino, Lausitzer Straße 22

Mittwoch, 24.04.2013

* »Wie Film Geschichte anders schreibt: Frieda Grafe – 30 Filme« (im Arsenal)

Freitag, 01.03.2013

Kinohinweis (Berlin)

* Filmreihe Ein Lied um Mitternacht – Chinesische Filmgeschichte von 1929 bis 1964 vom 1. bis 31. März im Arsenal

Donnerstag, 14.02.2013

Eine Einstellung zur Arbeit

* Antje Ehmann & Harun Farocki, Eine Einstellung zur Arbeit | Labour in a Single Shot

Montag, 04.02.2013

Radiohinweis

Der Verbrecher produziert einen Eindruck, teils moralisch, teils tragisch, je nachdem, und leistet so der Bewegung der moralischen und ästhetischen Gefühle des Publikums einen »Dienst«. Er produziert nicht nur Kompendien über das Kriminalrecht, nicht nur Strafgesetzbücher und damit Strafgesetzgeber, sondern auch Kunst, schöne Literatur, Romane und sogar Tragödien, wie nicht nur Müllners »Schuld« und Schillers »Räuber«, sondern selbst »Ödipus« und »Richard der Dritte« beweisen. Der Verbrecher unterbricht die Monotonie und Alltagssicherheit des bürgerlichen Lebens. Er bewahrt es damit vor Stagnation und ruft jene unruhige Spannung und Beweglichkeit hervor, ohne die selbst der Stachel der Konkurrenz abstumpfen würde. Er gibt so den produktiven Kräften einen Sporn.
Karl Marx: Abschweifung über produktive Arbeit

Deutschlandfunk 5. Februar 2013 19.15 Uhr

Kindermord und Ordnungswahn
Fritz Langs erster Tonfilm > M < Feature von Werner Dütsch

Freitag, 04.01.2013

»Alles, die ganze Welt, sagt Scorsese, sei für ihn irgendwann zwischen 1961 und 1963 stehen geblieben, mit Anfang 20 oder schon früher. Ein Leben mit 19. Man könnte auch sagen: Mit Ende Zehn, aber leider kommt diese Formulierung im Sprachgebrauch nicht vor.«
Rainer Knepperges, Martin Scorsese, Über die Inspirationsquellen des Regisseurs, in: Film-Dienst 1/2013
Retrospektive Martin Scorsese im Arsenal, Berlin


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