Einträge von Rainer Knepperges

Sonntag, 29.01.2012

Karton

Ein Link zu meinem Lieblingsgitarrensolo im letzten Jahr. Und ein Foto (von Erik Goertz) zu meinem Eintrag vom Montag. Passend dazu noch ein Link zu einem Kurzfilm über die Schließung eines sehr alten Ladens in Little Italy: Closing Time (2006 Veronica Diaferia).

Montag, 23.01.2012

Die Kunst des Abschiednehmens

Seit der Laden Ende Dezember schloss, klebt an der Tür ein Text, mit dem sich der Inhaber von seiner Kundschaft verabschiedet. Auch an all die anderen längst verschwundenen, inhabergeführten Geschäfte der Ehrenstraße erinnert Wilhelm Schunk. An die Fischrestaurants, Kneipen, Bars und Spielhallen (im “Old Texas” konnte man für DM 1.00 im Keller eine Stunde Tischtennis spielen!!). Auf bemerkenswerte Weise bestätigt dieser fabelhafte Abschiedsgruß, dass die ehemals attraktive Einkaufs- und Amüsierstraße nun endgültig, mit dem Verschwinden des schönen Sexshops, gestorben ist; doch die Worte sind nicht bitter, sondern voll von lebensbejahendem Stolz auf ein feines Gewerbe. Eine vornehme Aufgabe.

Freitag, 30.12.2011

Die Rückkehr der verschwundenen Schriftrolle

Dass ein vorbeifahrender Bus und die bunte Vielfalt parkender Autos vor Jahrzehnten noch als Zierde einer Stadtansicht begriffen wurden, kommt heute dem überwältigenden Umfang einer von Auto-Liebhabern zusammengetragenen Postkartensammlung zugute. Man könnte meinen, es triumphiere so im Nachhinein das Allgegenwärtige über das Besondere. Aber waren es denn je die Sehenswürdigkeiten, Gebäude oder Landschaften, die auf diesen Fotos festgehalten werden sollten? Waren es nicht vielmehr schon immer die Straßen? Die Ferne? War es nicht das Unterwegssein selber, was sich da stolz zeigen wollte?

Jedem, der eine Reise antritt, ins Gepäck hinein: ein paar Internationalismen. Das sind Worte, die überall auf der Welt verstanden werden: Ananas – Atom – Bar – Bus – Diktator – Gorilla – Hotel – Komödie – Maschine – Motor – Operation – Pistole – Radio – Satan – Taxi – Zentrum.

Auf langen Reisen außerdem von Nutzen: Diskussionsstoff – und zwischendurch ein kleines Quiz: Welches “Verschwinden” beschäftigt die zeitgenössische Philosophie? a) Das Verschwinden der Realwirtschaft? b) Das Verschwinden der Fortbewegung? c) Das Verschwinden des Geldes? d) Das Verschwinden des Verschwindens?

Ich wunderte mich, mit welcher Entschiedenheit Friedrich Kittler (“gegen Luhmann, der glaubte, dass kein Medium untergeht”) vom spurlosen Verschwinden der Schriftrolle sprach. Werden nicht gelegentlich noch lange Listen aufgeschrieben – Lieblingsfilme beispielsweise – auf die Rückseiten von besonders langen Kassenzetteln? Ich weiß außerdem kein deutsches Wort fürs Scrollen. Aber: Wenn ich das Computerbild bewege, wenn ich die Schrift rolle, und selbst wenn ich klicke, ruhelos von Blog zu Blog, dann ist das kein Blättern, sondern ein Stöbern in einem Stapel von Schriftrollen.

Ich erwähne das, weil mir die Begeisterung Kittlers für Heideggers Begeisterung für Löcher noch wach in Erinnerung war, als ich zufällig Zeuge wurde, wie in der Straßenbahn ein kleines Mädchen seiner Mutter eine Scherzfrage aus einem Comic-Heft vorlas: “Warum hat der Gorilla so große Nasenlöcher? — “Weil er so dicke Finger hat.”


Zoobrücke, 2011 gefilmt auf Super 8

In seiner “Theorie der Phantasie” erklärte Melchior Palágyi (1858 – 1924), dass alle Wahrnehmung von Ausdehnung, Lage und Gestalt der Körper an die Ausführung von wirklichen und eingebildeten Bewegungen um deren Flächen und Konturen gebunden ist, “und erst diese Einbildung ist es, die uns die Gestalt erfassen und den Raum wahrnehmen lässt.” Die Phantasie sorge für die Kontinuität des Lebens entgegen der Diskontinuität des Bewusstseins.

Die imaginären Spielgefährten, die Agatha Christie in ihren Memoiren erwähnt, “waren keine richtigen Kinder und keine richtigen Hunde, sondern eine nicht zu beschreibende Mischung aus beiden.” Bemerkenswert finde ich ihre Anzahl: 100, “und die für mich wichtigsten hießen Pudel, Hörnchen und Baum.”

Nach deutschsprachigen Lieblingsfilmen fragt eine Aktion, zu der ich gerne noch kurz vor Ablauf der Frist hinzustoßen möchte. Die für mich wichtigsten heißen:
Der Kongress tanzt (1931 Eric Charell)
Grosse Freiheit Nr.7 (1944 Helmut Käutner)
Unter den Brücken (1945 Helmut Käutner)
Alraune (1952 Arthur Maria Rabenalt)
Nicht fummeln, Liebling (1969 May Spils)
Oh Happy Day (1969 Zbynek Brynych)
Amore (1978 Klaus Lemke)
Talentprobe (1980 Peter Goedel)
00 Schneider (1994 Helge Schneider)
Never go to Goa (2001 Klaus Lemke)
Natürlich muss eine wirklich erfreuliche Liste viel länger sein. Der verrückte Wunsch beim Listenverfassen ist, konturiert die Welt zu umarmen, zu zerfließen mit klarem Profil. Nur selten lässt mal eine gute Liste über verschwundene Frontverläufe durchs hohe Gras den Wind wehen.


Oh Happy Day (1970 Zbynek Brynych)

Otto Gildemeister (1823 -1902) hat auf einen eigenartigen Mangel der deutschen Sprache hingewiesen und angemerkt, wie schön es wäre, “wenn Hass und Liebe, Lächeln und Lachen sich ebenso leicht von dem Banne des Singularis erlösen und im Chore aufführen ließen wie les amours, les haines, les sourires Frankreichs. Ist es nicht störend, dass wir das Leben eigentlich nicht in der Mehrzahl vorführen können…”

Freitag, 23.12.2011

Tinte und Kerzenschein


Stolen Face (1952 Terence Fisher)

Vom nahenden Unheil kündend ergießt sich Tinte über das gerasterte Foto einer Frau, die im Gefängnis einer ganz besonderen Resozialisierung unterzogen wird. Ihre Gesichtszüge sollen sich unter den Händen eines genialen Chirurgen so sehr verwandeln, dass sie ein neues Leben anfangen kann – als dessen Gattin. Sie wird zum Verwechseln jener Frau ähneln, die es vorzog einen anderen Mann als den Schönheitschirurgen zu heiraten.


The Two Faces of Dr. Jekyll (1960 Terence Fisher)

Dr. Jekyll hat gerade notiert, wie notwendig es nun sei, ihn auszutreiben, da fügt er hinzu: Ich bin zurückgekehrt, aus eigenem Entschluss. Die selbe Hand führt die Feder, aber ungleich selbstbewusster ist die Schrift von Mister Hyde.

“Das alleredelste Nass der gantzen Welt” ist, wenn man der Ansicht folgt, die Johann Rist im Jahre 1663 formulierte, nicht Wein, nicht Milch, nicht Wasser, sondern die Tinte. Und tatsächlich wird gegenwärtig für nichts ein höherer Preis erhoben als für Druckerpatronen. Blutkonserven sind vergleichsweise preiswert.

In The Gorgon (1964 Terence Fisher) versucht jemand frisch aufs Papier zu bringen, welchen Eindruck das Schlangenhaupt der Medusa auf ihn gemacht hat. Doch grau und schwer sinkt seine Hand herab auf die Feder, die zerbricht. Der Schreibende ist zu Stein geworden.


Frankenstein and the Monster From Hell (1974), Frankenstein Created Woman (1967)

Man sagt, Terence Fisher habe das Blut und dessen Farbe auf die Kinoleinwand gebracht. Das stimmt wohl. Aber die wirkliche Sensation in seinen Filmen ist, ganz so wie bei Bergman: das In-Szene-Setzen der Gesichter und deren Sinnlichkeit.


Susan Denberg in Frankenstein Created Woman (1967 Terence Fisher)*

“Gerade habe ich in einem wunderbaren Horrorfilm der Hammer Productions ungeheuer schöne hohe Farne gesehen.” (Peter Handke in FILM, August 1968)

Bei Hammers Konkurrenzfirma, bei Amicus, inszenierte Freddie Francis, der als Kameramann berühmt (The Innocents, Elephant Man, Cape Fear) und als Regisseur ein wenig unterschätzt wurde, einen zauberhaften Film über das Sammeln und über den Fluch des Besitzens.

Selten wurde das Abtauchen in den Lesestoff im Kino so schön gezeigt, wenn auch als Warnung.

Peter Cushing in The Skull (1965 Freddie Francis). Frohe Weihnachten!

Sonntag, 11.12.2011

The paradise of further research

From This Day Forward (1946 John Berry) ****

Harry Morgan (10. April 1915 – 7. December 2011)

… hatte Nebenrollen in Filmen von William Wellman, Henry Hathaway, Henry King, John Berry, Joseph L. Mankiewicz, John Farrow, Frank Borzage, Vincente Minnelli, Lewis Allen, Fred Zinnemann, Anthony Mann, John Ford, Hugo Fregonese, John Sturges, Blake Edwards, Don Siegel… Harry Morgan war laut eigener Auskunft “one of the luckiest people in the world.”

Sonntag, 13.11.2011

Der Bildungsauftrag des Fernsehens

Zu lernen, was das da oben rechts ist. Das Überblendzeichen.

Der Lieutenant fragt.

Die Mörderin begreift.

Trish Van Devere und Peter Falk in ColumboMake Me a Perfect Murder (1978 James Frawley).

Weil meine Oma ihn so mochte, schnitt ich Peter Falk aus der Fernsehzeitung und steckte ihn zum Spaß in ihr Medaillon. Sie ließ ihn dort. Bis sie mir irgendwann einmal traurig erklärte, sie habe ihn herausnehmen müssen. Denn mit Schrecken hatte sie am Abend zuvor im dritten Programm – in A Woman Under the Influence – miterlebt, wie der Columbo da mit seiner armen Frau umging.

Samstag, 05.11.2011


Die schwierigste Minigolf-Bahn der Welt. (Forstbotanischer Garten, Köln)

Hinter der Sonntäglichkeit des Daseins den Albdruck der Welt zu verspüren, den Blick in einen leeren Briefkasten zu werfen, einen Freitag zu erleben, ohne die gewohnte Lieferung, ohne eine vergilbte Filmkritik aus dem Tagesspiegel! Warum nur, warum muss das sein? Ich weiß den Grund nicht, aber ich weiß einen Trost: Im gerade erschienen Sonderheft 16 von kolik.film widmet sich Jörg Becker in ganz wunderbarer Weise den Texten und Büchern von Peter Nau.

Donnerstag, 20.10.2011

Strychnin und Tambourin

In den letzten Versen des Markusevangeliums wird “denen, die da glauben”, empfohlen in neuen Zungen zu reden und Schlangen aufzuheben. Ein daraus entstandenes religiöses Brauchtum wurde in West Virginia vor vielen Jahren auf 16mm-Schwarzweißfilm festgehalten. Seit ich Holy Ghost People (1967 Peter Adair, 53 Min.) auf Achive.org fand, erzähle ich ungefragt Freunden und Bekannten, was in diesem ganz unglaublichen Film geschieht, und dass ich so etwas noch nie zuvor gesehen hätte. Von einer noch nie zuvor gefühlten Art von Rührung schweige ich lieber.

Jetzt stieß ich in der Filmsammlung Folkstreams.net auf so etwas wie eine Fortsetzung, ein Remake: In Jesus’ Name (1991 Al Clayton, 47 Min.), gefilmt auf Hi8-Video in Alabama und in Georgia. Auch hier wird das aufregende Geschehen begleitet von lautem Gesang, elektrisch verstärkter Folkmusic und wildem Tanz. Und egal, was sich über die feinen Unterschiede zwischen beiden Filmen sagen ließe; mag der neuere in Musik und Schnitt einen schnelleren Gang einlegen und vielleicht den kürzeren Atem haben; beide Filme haben auf mich jedenfalls die gleiche Wirkung, in meinem verwirrten Staunen breitet sich warm ein tiefer Respekt aus: vor der Errungenschaft der gemeinschaftlichen Ekstase – als kurzzeitiger Befreiung von der Angst.

In einem schönen Radio-Interview des Senders “npr” kann man Al Clayton näher kennen lernen.
Und es lohnt sich auf “Folkstreams” herumzustöbern. Man findet dort eine überwältigende Fülle großartiger Dokumentarfilme. Und viele begleitende Texte, Fotos und sogar Transkripte.
Der Gründer der Plattform ist Tom Davenport, dessen hinreißender Film It Ain’t City Music (1973) dringend gesondert gewürdigt werden muss. In Kürze mehr dazu.

Sonntag, 09.10.2011

Mitternacht


Pierre Brice in Il Mulino delle Donne di Pietra (1960 Giorgio Ferroni)

“Wenn die Schöpfungen kein ein für allemal erworbener Besitz sind, so nicht nur darum, weil sie wie alle Dinge vergänglich sind, sondern auch, weil sie fast ihr ganzes Leben noch vor sich haben.” (Maurice Merleau-Ponty: Das Auge und der Geist, Juli-August 1960)

Die Mühle der versteinerten Frauen – so nennen die Dorfbewohner das windgetriebene Skulpturenkarussell, das irgendwo in Holland einen schönen Schauplatz abgibt für einen italienischen Horrorfilm, in dem die Unterscheidung zwischen Lebendigem und Totem, bildlich zugespitzt im Gegensatz von Blut und Stein, sich langsam aufweicht und verwischt – im Ächzen von Holz, in der staubigen Schwere langsam sich öffnender Vorhänge, im böse Geahnten – bis sich endlich vollends alles auflöst im wütenden Gelb und Rot von Technicolor.

Die Mühle der versteinerten Frauen hat einen erstaunlichen Grundriss; irgendwie wurde das Schreckenshaus des Dr. Rasanoff in das Kabinett des Professor Bondi hineingebaut. In dieser nervösen Architektur geht gegen die Natur ein harter Kampf vonstatten. Aus Liebe zu einer Frau wollen zwei Männer das Gleiche: den Aufschub des Verblassens; sie wollen Kunst. Kein Wunder, dass ein dritter, ein junger Kunststudent (Pierre Brice), sich abbringen lässt von seiner nüchternen Recherchetätigkeit und verwirrende Erkundungsgänge auf dem Gebiet des Gefühls unternimmt.

Kann es Zufall sein, dass vom situationistischen Manifest bis zur Premiere von Ferronis Film gerade mal ein Sommer verging? Anhand eines Londoner Stadtplans wurde zuvor der Harz durchquert, und jemand schlug vor, sämtliche Reiterstatuen aller Städte in einer öden Ebene zu einer synthetischen Kavallerieattacke zusammenzutragen. Man muss sich vorstellen, wie Pierre Brice dazwischen nachts umherstreift! “Zu bemerken ist jedoch, daß die letzten Nachtstunden für das Umherstreifen im allgemeinen ungünstig sind.” (Guy Debord: Theorie des Umherstreifens)

Es ist der Normalfall, dass die international agierende Ferroni Brigade, wenn sie undotierte Filmpreise, goldene, silberne, graue oder tanzende Esel “for the Most Ferronian Film” vergibt, dabei einen Geschmack an den Tag legt, der anderen hermetisch oder grillenhaft dünkt. Wer weiß mit Sicherheit zu sagen, ob die Ferronisten nun gerade in konspirativer Runde Cluedo spielen oder eine possierliche Liste von tausend Regiegöttern in die Rehlederhose Heideggers ritzen. Mir gefällt die muntere Brigade besonders dann, wenn sie das Naheliegende achtet und ergriffen schwärmt von Minnelli oder Bergman.


Liegende Frau, 50 x 61 cm, Musée National d’ Art Moderne, Paris

“Der Typograph Dominique Peyronnet aus Talence bei Bordeaux war ein Dichter virtuoser Banalität. Er zeichnete die vereiste Landschaft seiner Wünsche, Seestücke, Waldausschnitte, Flussansichten und die albdruckhaft entkleideten Frauen.”
(Wegen solcher Sätze kaufe ich gerne etwas ältere Bücher über etwas ältere Kunst.)
“In völliger Isoliertheit sind alle Dinge mit messerscharfem Stift formuliert. Die bewegten Wellen seiner Meere sind in magischer Reglosigkeit, wie aus Glas geschliffen. Die Blätter und Farne des Waldes wie fein aufgefädelte Perlenschnüre aneinandergereiht. Mit derselben Präzision, mit der Peyronnet die Farbreproduktionen in der Druckerei bereitete, glaubte er die Natur und das menschliche Drama reproduzieren zu sollen. Nur etwa dreißig Bilder von ihm sind bekannt. Auf dem mit wirklichen Tapeten- und Parkettmustern beklebten Grund malt er die ‘Liegende Frau’ auf dem dunkelroten Sofa im rosa Hemd und grauen Seidenstrümpfen.”
(Oto Bihalji-Merin: Die naive Malerei, DuMont Köln, 1959)


Ingmar Bergman, für Kinder, Handarbeit von Doris Dovecot.
“Give your kids an idol figure to sleep next to”

Achtung! Alice und Ellen Kessler werden im Oktober in Rom auf der Bühne stehen in einer Musicalversion von “Dr. Jekyll und Mr. Hyde”. Es stimmt. Im August las ich die Vorankündigung des Teatro Eliseo mit eigenen Augen. Es ist wahr.

Dann auf der Via Veneto, die sommerlich, sonntäglich, leer und verlassen dalag, sahen wir in einiger Entfernung etwas, was wir noch weniger glauben konnten. Kaum reichte die Zeit den Gedanken zu fassen, dass der Erspähte so seltsam leicht zu erkennen war an seiner weltbekannten Art sich zu tarnen, da gerieten wir schon unversehens zwischen Paparazzi, von denen einer in altbewährter Manier seine Arbeit tat: “Woody!” Und tatsächlich hob Woody Allen den Blick, sah zu uns hin! Und es sollte hier festgehalten werden, dass er dabei, plötzlich so jung wie die Kessler-Zwillinge, ein Gesicht machte, das alle auf der Straße zum Lachen brachte. Fabelhaft, kurz zuvor Midnight in Paris gesehen zu haben und gleich nach der Rückkehr aus Rom noch ein zweites Mal, wobei jeweils geschah, was mir in den 80er Jahren selbstverständlich wurde und worauf ich in all seinen Filmen der vergangenen zwei Jahrzehnte geduldig hoffte: es ließ der Widerschein der Leinwand meine Seele glänzen wie eine Rüstung.

Mittwoch, 14.09.2011

Weißes Album


Sonntag am Trödelstand vor Sankt Pantaleon weißes Album gekauft, gestern die vier Bilder reingeklebt, heute durch David Gründer am Telefon von Richard Hamiltons Tod erfahren.