Menstruationszyklus und Ovulationshemmer

Filmtitel: Menstruationszyklus und Ovulationshemmer
FWU-Film: Ja
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 1993
Filmdauer in Minuten: 16
Filmmaterial: Farbe, Lichtton
Originalformat: 16 mm
Produktion: Fredi Arndt, FWU
Regie: k.A.
Seite des Films auf Filmportal.de
Daten zur Kopie
Kopienherkunft: Institut für Medienwissenschaften, Universität Paderborn
Sichtungsformat: 16 mm, Farbe, Lichtton
Filmdauer: 16 min
Mängel: leichter Rotstich, Laufstreifen, Ton stockt etwas, Kratz- und Schleiflinien
Weitere Materialien: Begleitheft
Zum Film: Es wird gezeigt, wie Eizellen in den Eierstöcken heranreifen und welche Rolle hormonelle Veränderungen im Verlauf des Zyklus spielen.
Es wird beschrieben, wie sich die Gebärmutterschleimhaut im Laufe des Zyklus aufbaut, um eine mögliche Befruchtung zu unterstützen, und wie sie sich wieder zurückbildet, wenn keine Schwangerschaft eintritt. Der Film mit begleitendem Voiceover erklärt, wie Verhütungsmittel, insbesondere die Pille, in den natürlichen Hormonhaushalt eingreift und dadurch den Ablauf des Zyklus verändert.
Anmerkungen:
Im Seminar wurde der Film als ein typischer Lehrfilm über den Menstruationszyklus wahrgenommen und hat daher keine besondere Wirkung erzeugt. Der Film würde jetzt wahrscheinlich fast genauso produziert werden und ähnelt einem Biologiefilm, wie man ihn heute in Schulen zeigen würde, sehr. Im Nachhinein kam die Frage auf: „Ich frage mich hier, ob diesen Lehrfilm männliche und weibliche Schüler gesehen überhaupt zusammen geschaut haben oder er nur für Schülerinnen gedacht waren“ (JN).
„Der Film richtet sich an den Sexualunterricht und verfolgt einen nüchternen, biologischen orientieren Aufklärungsansatz“ (NM)
„Der Film ist allgemein sehr sachlich gehalten und scheint eine gute Erklärhilfe für den Biologieunterricht/Sexualkunde zu sein. Interessant ist hierbei, dass während des gesamten Filmes nur mit Zeichnungen beziehungsweise Animationen gearbeitet wurde – reale Menschen sind nicht zu sehen. Außerdem kann man einen solchen Film gut vergleichen mit Biologie-Filmen heutzutage, welche häufig eher mit Musik, enthusiastischeren Voiceover und vielfältigeren Darstellungen arbeiten, um nunmal die Konzentration/Aufmerksamkeit der Schüler*innen zu behalten. Dies musste wohl in den 1970er-Jahren jedoch noch nicht berücksichtigt worden sein, die Aufmerksamkeit der Schüler*innen wurde wohl mehr als Selbstverständlichkeit angesehen“ (MW)