Hitler an der Macht

Filmtitel: Hitler an der Macht

FWU-Film: Ja

Produktionsland: Deutschland

Produktionsjahr: 1955

Filmdauer in Minuten: 12

Filmmaterial: SW, Lichtton

Originalformat: 16 mm

Produktion: Ikarus Film/ FWU

Regie: Wolfgang Kiepenheuer

Seite des Films auf Filmportal.de

 

Daten zur Kopie

Kopienherkunft: Institut für Medienwissenschaften, Universität Paderborn

Sichtungsformat: 16mm, SW, Lichtton

Filmdauer: 12 min

Mängel: Ton leiert etwas, fehlende Sequenzen, leichte Schleif- und Kratzlinien, leicht verstaubt

Weitere Materialien: Beiheft, Begleitkarte, Rückmeldung über den Einsatz des Films

 

Zum Film: Zu Beginn werden verschiedene Etappen der Machtergreifung Hitlers dargestellt. Dabei sieht man historische Bilder von wichtigen Ereignissen, wie zum Beispiel eine Aufnahme des brennenden Reichstags. Der Film arbeitet außerdem sehr viel mit Symbolen und Karten, die im Bild eingeblendet werden, während ein Voiceover die Hintergründe und Abläufe genauer erklärt.

Ein weiterer Teil des Films beschäftigt sich mit den Konzentrationslagern. Man sieht mehrere Aufnahmen von Zäunen, Wachtürmen und Baracken, die zeigen, wie diese Lager aufgebaut waren. Zusätzlich werden immer wieder Fotos der Opfer eingeblendet. Am Ende werden auch leere Lagerstätten gezeigt, die an die Verbrechen der Nationalsozialisten erinnern. Der Film richtet sich insbesondere an Jugendliche der 9. und 10. Klassen.

 

Anmerkungen:

„Es ist spannend zu sehen, wie nach 10 Jahren mit den Aufnahmen der Nazi-Zeit umgegangen wurde. Der Kommentator äußert mehrmals Aussagen, wie „unschuldige Menschen sind einem blinden Rassenhass ausgesetzt“.“ (MW)

„Kommentiert wird das Geschehen aus einer deutlich kritischen Nachkriegsperspektive, mit dem Ziel politischer Aufklärung und Warnung vor autoritären Strukturen“ (NM)

„Der Blick auf den zweiten Weltkrieg im Deutschland der 50er-Jahre kann deutlich aus diesem Film gelesen werden, der Hitlers Machtergreifung und dessen Folgen sehr kritisch einordnet“ (JR). Dieser Film entstand in einer Zeit, in der die Ereignisse noch sehr präsent waren. Die zeitliche Nähe zum Krieg prägt sowohl die Darstellung als auch die Perspektive des Films, da er von Menschen produziert wurde, die den Krieg vermutlich selbst in einer Art und Weise miterlebt haben.

Im Gegensatz dazu haben viele von uns im Geschichtsunterricht überwiegend Filme gesehen, die erst mehrere Jahrzehnte nach Kriegsende entstanden sind. Trotz der unterschiedlichen Entstehungskontexte und Perspektiven ähneln sich frühere Filme sowie heutige Dokumentationen in der Produktionsweise trotzdem sehr.

Zudem wurde von einigen auch angemerkt, dass die Mängel der Filmrolle ein Hinweis darauf sind, dass sie schon oft benutzt wurde. Eine Teilnehmerin schrieb dazu: „Mediengeschichte lag buchstäblich in meinen Händen“ (SB). Besonders bei einem Thema, das jeder in der Schule im Lehrplan gehabt hat, ist es zu erwarten, dass der Film oft abgespielt wurde.

 


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