Texthinweis
Harun Farocki: Ewigkeiten bei Tasmania
[Kurzfassung eines unveröffentlichten Texts von 2004, taz Berlin, 4./5./6. April 2015; dazu: diese Fotos]
Harun Farocki: Ewigkeiten bei Tasmania
[Kurzfassung eines unveröffentlichten Texts von 2004, taz Berlin, 4./5./6. April 2015; dazu: diese Fotos]
* Kevin B. Lee: TRANSFORMERS: THE PREMAKE (complete version)
[jetzt auch auf vimeo, ohne Zugangssperren]
»Eines der letzten Produkte, welche nach wie vor aus Zelluloid hergestellt werden, ist der Tischtennisball.« *
Wolf-Eckart Bühler, 1980:
„Film – und Vorführen von Film (und überhaupt jeglicher Umgang mit Film) – und Sehen und Hören von Film: das wird in Wien eins miteinander. Mich erstaunt das. Mir kommt das ein wenig so vor, wie wenn heute in Hollywood oder sonstwo einer hinginge und machte Filme wie ein Hawks oder Chaplin oder Astaire sie gemacht hat – aber ohne daß es so aussehen müßte, wie wenn man einer vergilbten Mumie ins bröckelnde Antlitz schauen würde. Was ein Ding der Unmöglichkeit ist. Und obendrein, selbst wenn es möglich sein könnte, ein Schwachsinn wäre. Was also funktioniert in Wien? Und funktioniert so sehr, dass selbst das Sehen und Hören von alten Filmen dort nie und nimmer zu einer Sache der Wehmut und Erinnerung wird, sondern nach wie vor immer eine der lebendigen Gegenwart bleibt?“
Und etwas weiter:
„Es ist der einzig kongeniale Ort geworden für die Vorführung von Filmen, in denen Film und Kino noch nicht sich getrennt haben – bzw. ein Ort, der dafür sorgt, daß eine solche Trennung gar nicht erst stattfindet.“ (Wolf-Eckart Bühler: Michelangelo und Sisyphos. Zur Retrospektive des Österreichischen Filmmuseums 1980, in: Filmkritik, Oktober 1980, S. 472-473.)
Das ÖFM, gegründet 1964 von Peter Konlechner und Peter Kubelka, wird 50 und nimmt dieses Jubiläum zum Anlass für eine beeindruckende Zahl von Aktivitäten: Retrospektiven, Publikationen, Einladungen zu Filmpatenschaften und vieles mehr.
* BAZ-IN
[Suchmaschine zu den Texten, die André Bazin zwischen 1941 und 1958 geschrieben hat, eingerichtet von Hervé Joubert-Laurencin & Dudley Andrew]
Die Geschichte vom Siebenjährigen, der von etwas schwärmte, das er „5D-Kino“ nannte und der auf Nachfrage, was denn genau die fünfte Dimension sei, mit Bestimmtheit antwortete: „Selbermachen“.
“My second film is made up of oral and written texts only. Between each text the movie is white, black or grey. Here are some of the texts:
1. You shouldn’t have come.
2. You paid too much.
3. You’re gonna be bored.
4. Nobody will get reimbursed.
5. Look at your neighbor, it’s funnier.
6. Are there beautiful women in the theater?
7. Have you seen Pierrot le Fou?”
[Ben Vautier: My Ten Films, zitiert nach Nicole Brenez: Improvised Notes on French Expanded Cinema, in: Millenium Film Journal No. 43/44 (Summer/Fall 2005): Paracinema Performance]
»Die Namensformen „Fassbinder“, „Rainer Werner Fassbinder“ und „RWF“ (als Wort- und Bildmarke) sind registrierte Marken der Rainer Werner Fassbinder Foundation, Berlin.«