new filmkritik

Sonntag, 26.07.2009

My favourite planet is the sun

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Abenteuer zu erleben – in eigens dafür geschaffenen Liegesitzen, erschien mir verlockend – wie Fernsehen. Als Kind interessierten mich in dem Buch nur die Fotos. Das sichtbare Herumbasteln war mir leicht unheimlich. Wurde Al Shepards Liegesitz in einem Keller gefertigt? Diese Rohre an der Decke! „Wally Schirra lauscht, ob der unter Druck gesetzte Astronautenanzug luftdicht ist.“
Ist Raumfahren wie Fahrradflicken?

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In Philip Kaufmans Film THE RIGHT STUFF (1983), in dem es, nicht nur nebenbei, um Arbeitskampf geht, wird Shepard von Scott Glenn, Cooper von Dennis Quaid, Glenn von Ed Harris, Grissom von Fred Ward, Schirra von Lance Henriksen gespielt.
Nun lese ich gebannt, was Wally Schirra im Astronautenbuch von 1962 (Originaltitel: WE SEVEN) im Kapitel „Spiritistische Sitzungen“ schreibt:

Wir waren im ganzen Lande ziemlich angesehen, und wenn es uns manchmal nicht gelang, das zu erhalten, was wir haben wollten, dann rotteten wir uns alle sieben zusammen, und das genügte, um mindestens einen Kompromiß zu erzielen. Wir versuchten, unseren Vorteil nicht auszunutzen. Aber wenn wir auf etwas stießen, das uns Kummer bereitete, schlossen wir uns in unserem Büro in Langley ein, bis wir eine befriedigenden Lösung für alle sieben hatten. Dann erschienen wir wieder und setzten uns durch. Manchmal hatten wir untereinander ziemlich heftige Auseinandersetzungen, ehe wir uns ganz im klaren waren, für was wir kämpfen mussten. Aber gewöhnlich blieben wir in unserem Zimmer, bis wir uns über alle Punkte einig waren, damit die anderen Burschen mit denen wir uns auseinandersetzen mussten, unsere „Einheitsfront“ nicht zerstören oder ein Loch in unseren Argumenten finden konnten. Wir nannten eine solche Sitzung eine „spiritistische Sitzung“ – weil manche Leute der Meinung waren, wir benähmen uns dabei wie Geisterseher und holten die Antworten unter dem Tisch hervor. Aber einmal hatten wir eine spiritistische Sitzung, mit der wir wirklich etwas durchsetzen wollten, ganz gleich, wer gegen uns war – auch wenn es zufällig einer der obersten Chefs sein sollte. … Es mag viel leichter sein – und vielleicht auch sicherer -, ein Raumschiff ohne Fenster zu bauen. … Aber …

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Licht, 1961

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Fall, 1963

Ein Buch aus der gleichen Zeit: Tillie S. Pine und Joseph Levine: Licht, Strom, Magnete, Fall
Mit wunderschönen Illustrationen von Bernice Myers.

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Experiment und Sinnlichkeit der Weltraumfahrt hat der Physikstudent Klaus Wyborny im Juli 1968 auf schwarzweißem Normal-8-Milimeter-Film wie niemand sonst für die Ewigkeit konserviert.
AUF ZU DEN STERNEN, mit leise gesprochenem Kommentar: „Der Sand der weiten Wüsten drang durch die Fugen des Raumschiffs bis in ihre Armbanduhren. — In der Nacht des 140sten Tages ihres Aufenthalts auf dem Mars machte John eine ungeheure Entdeckung.“
Aus dem ungewöhnlichen Transportmittel, das sich von einem ganz gewöhnlichen Wohnzimmer nicht unterscheidet, schaut John durch das hinterm Vorhang verborgene Fenster.
„Aber Joel konnte ihm beweisen, dass er sich geirrt hatte. Und kurz danach verließen sie ihren Zielort, um zur Erde zurückzukehren. Auf der Rückreise gab es zwar mancherlei Komplikationen, doch im Grunde waren sich alle einig. Und sie wussten das.“

Mehr zum Thema bei Wayward Cloud, mehr zur Frage „What is your favourite planet?“ mit Will Ferrell und Jeff Goldblum und zuletzt noch meine Zeichnung mit dem Titel „Vom Mond zurück „.

Freitag, 24.07.2009

We shall now have tea and speak of absurdities

Vor einigen Wochen, im Arsenal-Kino, bevor der Film losging, sprachen wir darüber, dass sicher bald die ersten Internet-Provider mit Angeboten auf den Markt kommen, bei denen das Netz über das Wochenende abgeschaltet wird. Gegen Aufpreis, versteht sich, als „Weekend deluxe-Tarif“. Die großflächigen Werbeplakate zeigen entspannte Menschen beim Tee oder im Garten, andere arbeiten konzentriert. Sie haben ihre Ruhe, endlich klingelt mal nicht das Internet. Es versteht sich, dass man die „deluxe“-Abschaltung auch – gegen erneuten Aufpreis – ihrerseits wieder abschalten kann, das ist dann der „Weekend deluxe plus-Tarif“. Die Kampagne setzt ganz auf Distinktion – ein Slogan lautet: „Die etwas andere Flatrate“, ein anderer: „Lassen Sie die anderen für sich twittern“ –. In einem harten, aber fairen Wettbewerb hat sich mit minimalem Vorsprung die Werbeagentur durchgesetzt, die den neuen Tarif als das bewirbt, was weiland der Diener, das Hausmädchen oder die Vorzimmerdame waren.

Ich möchte hier kurz festhalten, dass seit mindestens drei Wochen das Wetter verrücktspielt. In fünf Jahren, Mitte 2014, falls das Internet dann noch existiert und man zufällig oder gezielt über diesen Eintrag stolpert, soll man sich an etwas erinnern, das kalendarisch als Sommer galt, aber in Wirklichkeit eine meteorologische Aberration mit schnellen Wechseln zwischen Sturm, Regen, Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit, abrupten Temperaturabfällen, Gewittern und stellenweise Hagel war. In einer Sendung im neuen ZDF- Nachrichtenstudio war die Rede von 3000 Blitzen in einer der letzten Nächte. Diese Zahl bezog sich auf ganz Deutschland, wenn ich es richtig verstanden habe. Vor ein paar Tagen brach im Osten der Republik ein halbes Dorf weg und wurde kurzerhand von einem See verschluckt.

Vorläufige Jahresbilanz: Ein Stadtarchiv, ein halbes Dorf. Gut, ich will jetzt nicht für alles das Wetter verantwortlich machen. – Ach, warum eigentlich nicht.

In ALLE ANDEREN ist das Wetter bestens. Komisch, im Nachhinein kommt es mir vor, als ginge das Hauptpärchen den ganzen Film über nicht ein einziges Mal ans Meer, dabei ist es ein Sardinienfilm. Doch, einmal, gegen Ende sind die beiden auf dem Weg zum Strand, aber sie, die Minichmayrfigur, kehrt plötzlich um und hat keine Lust mehr, so dass er, der Eidingercharakter, etwas konsterniert auf dem Schotterweg stehenbleibt und ihr dann zurück zum Haus folgt. Von einem Yacht-Ausflug mit einem anderen Pärchen ist verschiedentlich die Rede, aber auch dazu kommt es nicht. Ein Film voller „Dann-doch-eher-nicht“-Scheinoptionen. Dass dieses Meer nie vorkommt, obwohl es doch traditionell der Sehnsuchtsort Nummer Eins ist, hat sicher etwas zu bedeuten. S. war der Meinung, dass man diesem Yachtpärchen ihre Yacht nicht abnähme, aber das fand ich nicht schlimm. Mich störte eher, dass der Film so exakt der Vorstellung entsprach, die ich mir von ihm gemacht hatte. Es gab auf eine geradezu beunruhigend perfekte Weise keine Abweichung von dem Bild, zu dem sich mir der Film nach Texten, Bildern und Erzählungen im Kopf zusammengesetzt hatte. Der Film kam, sah und schmiegte sich passgenau hinein in die mitgebrachte Erwartungsform. Ich sah auf die Leinwand, als sei das, was dort geschah, mit großer Präzision durchgepaust durch das Imaginäre der Meinungen, die ich über ALLE ANDEREN gelesen hatte. Das ist natürlich kein Einwand gegen den Film, eher das Gegenteil. Irritiert war ich auch darüber, dass das Publikum den Film bis weit in die zweite Halbzeit hinein uneingeschränkt als Komödie auffasste, mit prustendem Gelächter und allem Pipapo. Yorck-Kino, Mitte Juli 2009.

Um zwei andere Texte nicht zu schreiben, schrieb ich einen dritten und las dafür die neuen Bücher von Luc Moullet. Im Mai hatte eine vollständige Retrospektive seiner Filme im Centre Pompidou stattgefunden, B. war so nett, mir als Überraschung eins der Programmhefte mitzubringen. Zu fast jedem der Filmprogramme, konnte man lesen, gab es kurze Einführungen von Moullet oder anderen: Jeanne Balibar, Serge Bozon, Catherine Breillat, Raoul Ruiz, André S. Labarthe, Philippe Katerine etc. Im Netz finde ich jetzt Videos von all diesen Einführungen, und darüber hinaus auch eine über dreistündige Diskussion über Moullets Filme, mit Emmanuel Burdeau, Richard Copans, Jean Narboni, und Marie-Christine Questerbert und sicher noch jemandem, den ich vergessen habe. Wer Lust hat, findet das mit ein paar Klicks bei dailymotion, ich bin grad zu träge zum Verlinken.

Marie-Christine Questerbert spielt neben Jean-Pierre Léaud in UNE AVENTURE DE BILLY LE KID (1970), Moullets Versuch, Vidors DUEL IN THE SUN und Bressons LES DAMES DU BOIS DE BOULOGNE zugleich zu verfilmen. Im Buch „Notre alpin quotidien“, einem langen Interview mit Burdeau und Narboni, erinnert sich Moullet an einen Unfall bei den Dreharbeiten. Questerbert ist damals von einem Felsen knapp 40 Meter in die Tiefe gestürzt, hat sich aber zum Glück nicht stark verletzt. Moullet behauptet, der Sturz habe eher persönliche Gründe gehabt, er sei nicht auf die felsige Landschaft zurückzuführen. Das sieht Questerbert anders und will es jetzt, 2009, endlich klären. Sie hat für die Diskussionsrunde einen Zettel mit einem Text vorbereitet, beschuldigt Moullet der Gedankenlosigkeit und mangelnder Vorsichtsmaßnahmen. Weder gab es einen Assistenten, der ihr hätte Anweisungen geben können (sie sollte die Augen geschlossen halten und „wie ein Zombie“ mit ausgestreckten Armen voranschreiten), noch wäre Moullet sonderlich fürsorglich mit ihr umgesprungen. Zum Glück sei sie bei dem Sturz in einem Müllhaufen gelandet und habe daher kaum Verletzungen davongetragen. Aber trotzdem, Luc, „Was war da los?“ – Moullet schickt vorweg, dass er keine wirkliche Antwort auf diese Frage habe, es sei noch zu früh, dazu etwas Definitives zu sagen, schließlich sind erst 39 Jahre vergangen. Die ganze Situation bleibt kurios in der Schwebe, man weiß nicht so recht, ob hier tatsächlich nach knapp vier Jahrzehnten eine wirkliche Kränkung und Verletzung im Gespräch ausgeräumt werden soll oder ob es eine gelungene Aufführung ganz im Stil Moullets ist. Möglicherweise werden wir es nie erfahren.

An einem anderen Abend macht Serge Bozon eine Einführung zu TERRES NOIRES und BRIGITTE ET BRIGITTE. Er ist, wenn ich es richtig sehe, der einzige, der sich etwas überlegt hat für den Abend und auf den Ort der Retrospektive eingeht – ein Museum für moderne Kunst. Bozon ist ein Freund von Zuspitzungen, das war bei seiner Verteidigung des Klassizismus vor ein paar Monaten am gleichen Ort schon deutlich. Diesmal beginnt er mit einer hypothetischen Einteilung von Filmkritikern. Für ihn gebe einerseits die, bei denen das Kino der Kultur vorausgegangen sei und andererseits die, bei denen das Kino nicht der Kultur vorausgegangen sei. Von den ersten könne man mit Recht behaupten, sie seien „im Kino geboren“. Beispiele: Truffaut, Skorecki, Moullet oder Biette. Beispiele für die andere Gruppe: Bazin, Sadoul, Rohmer, Bonitzer. Godard sei ein interessanter Fall, weil er irgendwie dazwischenhängt. Und natürlich gebe es – jenseits dieser etwas schematischen Unterscheidung – mindestens ebenso interessante Fälle, bei denen man nicht weiß, was nun zuerst kam, wo aber klar ist, dass vor dem Kino eine harte körperliche Arbeit gelegen habe: Manny Farber, Michel Delahaye. In der Folge beschreibt Bozon anhand dieser Differenz zunächst kurz das Verhältnis der Kritiker zum Museum. Bei der ersten Gruppe habe man es oft mit mindestens einem Vorbehalt gegen, wenn nicht sogar audrücklichem Hass auf – siehe Skorecki – das Museum zu tun. Moullets Werk allerdings zeige, obwohl er in der ersten Gruppe ist, eine große Nähe zu dem, was in Teilen der zeitgenössischen Kunst geschieht. In ESSAI D’OUVERTURE zum Beispiel erkennt Bozon eine Verwandtschaft zu William Wegmans „Three Mistakes“ (1971). Moullet spielt alle Methoden durch, eine Colaflasche zu öffnen, Wegmann inventarisiert fotografisch die drei Möglichkeiten, beim Einschenken eines Glases Milch zu scheitern (1. Das Glas liegt horizontal; 2. Das Glas steht aufrecht, aber auf dem Kopf, mit der Öffnung nach unten; 3. Das milchausschenkende Subjekt zielt daneben). Ich selbst musste bei Bozons Beschreibung auch an John Baldessaris „Teaching a plant the alphabet“ (1972) denken, ein schönes Lehrvideo, in dem Baldessari einer Topfplanze trotz deren offenkundiger Uninteressiertheit jeden Buchstaben von A bis Z vorbetet.

Bozon interessiert sich im Anschluss für die Frage, was Moullet trotz dieser Nähe zu einer bestimmten Spielart zeitgenössischer Kunst – Bozon qualifiziert sie als „konzeptuell, minimalistisch, konkret, antisozial und sarkastisch“ – von ihr unterscheidet. Seine Antwort: Das Talent für’s Erzählen. Moullet sei, anders als Rivette oder Godard, ein wirklich guter Erzähler. Ob man diesem letzten, eher kontraintuitiven Schlenker der Argumentation folgen will, muss jeder für sich entscheiden.

– Definieren Sie „Synästhesie“.
– Wenn ich die Seite www.twitter.com öffne und instinktiv das Bedürfnis verspüre, mir die Ohren zuzuhalten.

M. sagte, dass Twitter das Schlechteste in den Menschen nach oben spüle. Er sagte das eher im resignativen als im provokativen Tonfall. Wie ernst er es meinte, weiß ich nicht. Kurz darauf vertrat er auch die meiner Meinung nach etwas forcierte Ansicht, dass die Erfindungen nach 1979 einfach nichts Neues mehr gebracht hätten.

– Volker Pantenburg –

Langtexthinweis

* Volker Pantenburg: We shall now have tea and speak of absurdities

Dienstag, 21.07.2009

Im All

Innerhalb von drei Tagen
sind acht Transportraumschiffe spurlos
verschwunden.

Auch die Orbitalstation »Margot«
schweigt
plötzlich.

[Beginn des Covertexts zu EOLOMEA, Regie: Herrmann Zschoche, DDR, UdSSR, Bulgarien 1972. Ein Film der DEFA]

Samstag, 18.07.2009

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Donnerstag, 16.07.2009

„Viva Knievel“

Evel (gesprochen: Iwel) Knievel ist ein berühmter Motorrad-Todesspringer aus den USA und so, wie er sich im Film (Regie: Gordon Douglas) selbst spielt, der gutmütigste und großartigste Bursche. Seine Fans, die er in den Stadien über Lautsprecher vor dem Gebrauch von Drogen warnt, verehren ihn. Er steht treu zu seinem einstigen Lehrer (Gene Kelly), der jetzt dem Alkohol verfallen ist. Von seinem Manager versteht er, sich das Geld zu nehmen, das der ihm unterschlägt, aber gleichzeitig hindert ihn ein Millionenangebot nicht daran, seinen per Handschlag geschlossenen Vertrag mit dem Gauner einzuhalten. Der Film beginnt harmlos, und um so mächtiger schieben sich nach und nach Fragmente einer niederträchtigen kriminalistischen Intrige in die gefahrvolle Idylle dieses seltsamen Kleinunternehmens. Unter mexikanischer Sonne wird sich dessen Schicksal entscheiden. (Gloria)

[erschienen am 17. August 1977 im Berliner TAGESSPIEGEL; siehe auch Rainer Knepperges‘ Eintrag vom 20. Juni 2009]

Freitag, 10.07.2009

Heute und morgen ist Jean Douchet in Berlin, im Arsenal

Heute, 20.00, werden Filmvermittelnde Filme von Jean Douchet gezeigt und Volker Pantenburg und Stefan Pethke sprechen anschließend mit Douchet über sie und über seine Auffassungen von Filmvermittlung und Filmkritik. Das ist die letzte Kino-Veranstaltung von Kunst der Vermittlung, ein Projekt, an dem einige von »new filmkritik« mittun, u.a. ich.

Morgen, Samstag um 20.00, ist LITTLE FUGITIVE zu sehen, ein fantastischer »kleiner«, »unabhängiger« Film aus den USA von 1953, und Douchet spricht über den Film.

Samstag, 04.07.2009

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Die erste Sequenz am Baum

Freitag, 03.07.2009

Der Zynische Körper

Am 5. Juli um 21 Uhr wird im Berliner Arsenal der Film „Der Zynische Körper“ von Heinz Emigholz wieder aufgeführt, – festlich, „in Anwesenheit vieler Mitstreiter“. Außerdem wird die Originalmusik von Nikolaus Utermöhlen vollständig zu hören sein. Wer Emigholz nur als Architekturfilmer kennt, hat hier die Chance das reifste Werk aus seiner Spielfilmphase kennen zu lernen. Das Sterben eines Freundes wird für eine Gruppe von Künstlern zu einer tiefen Erfahrung. Während sie den Kranken auf selbstverständliche Weise zum Ende hin begleiten, setzen sie sich miteinander, ihrer Kunst, dem Leben und dem Tod auseinander. 

Mittwoch, 01.07.2009

Peter Nau: Tod und Teufel

Der Dürer-Stich hier.


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