On the kitchen counter, there was a single Post-It note with two words written on it: “Sydney Pollack.” His refrigerator contained many individual servings of watermelon, in plastic tubs. Sarah Larson joined us. She is twenty-nine (or, as he later put it, “Her grandmother has posters of me”), and she first met Clooney three years ago, in Las Vegas, where she was working as a hostess at Gerber’s Whiskey Bar, but she has been a public part of his life only since last September, when she broke some toes, and Clooney a rib, in a motorcycle accident in New Jersey. “You can’t outrun paparazzi on crutches,” she later said. She still has a home in Vegas, but now spends a large part of her time with Clooney.
He kissed her and asked, “You O.K.? Are you bored out of your mind?”
“No, just doing e-mail.”
(Ian Parker: Somebody Has to Be in Control)
posted by simon rothöhler
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„I still bear an ineradicable grudge toward Takeshi Kitano, one of the few contemporary Japanese filmmakers known in the West, for spearheading this cultural rollback by hosting one of the first Darwinist game shows in television history. Fuun! Takeshi Jo (Takeshi’s Castle, 1986-9) became the model for a global flood of television shows that translated Thatcherite values of competition and social selection into the voluntary degradation of participants.“
[Hito Steyerl: Life in Film, in: Frieze 114 (April 1008), 32-33: 33]
posted by Volker Pantenburg
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Für alle, die sich dieses Wochenende zufällig im Raum Frankfurt aufhalten…
Deutsches Filmmuseum Frankfurt
Freitag, 18. April, 20:00 Uhr
„Die Technik allein genügt nicht, um eine Zivilisation zu erschaffen.“
(König Baudouin, 1958 in der Eröffnungsrede zur Weltausstellung in Brüssel)
„Wahrheit ist ein Bestandteil des Schönen, die Vorraussetzung des Künstlerischen.“
(Egon Eiermann, Architekt des deutschen Pavillons, in einem Brief an Josef Neckermann)
„Die Biowissenschaft ist in erster Linie eine Kunst; wie jede Kunst hat sie Blütephasen und verschwindet irgendwann in der Bedeutungslosigkeit.“
(Erich Lusmann, in »Zukunft des Körpers«, Premiere im Deutschen
Filmmuseum, Frankfurt, Freitag, 18. April, 20:00 Uhr)
*
Filmreihe „Leben Erfinden“
posted by Michael Baute
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Die Geschichte der Dreizehn.
posted by Volker Pantenburg
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Im zweiten Teil von OUT 1. NOLI ME TANGERE versucht Juliet Berto halbherzig von zwei merkwürdigen Typen in einem Café Geld zu erpressen. Bertos schwuler Freund mit dem hübschen Namen HONEY MOON hat sie darauf hingewiesen, dass die beiden mit pornographischen Zeitschriften handeln, die als religiöse Magazine getarnt sind. Der Versuch scheitert kläglich.
Einer der beiden Pornoverkäufer – der mit der Art Garfunkel-Frisur – kam mir gleich bekannt vor, und der Abspann bestätigte es: Er wird von Bernard Eisenschitz gespielt, dessen tatsächliche Zeitschrift – CINÉMA – leider eingestellt wird. Ausgerechnet nach 13 Ausgaben (Rivette! Balzac!) ist die Ausgabe 014 vom letzten Herbst offenbar die letzte (014 deshalb, weil die Zeitschrift im Herbst 2001 mit der Ausgabe 02 startete).
posted by Volker Pantenburg
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Beim Begriff „Films du milieu“, dem in Frankreich zurzeit eine Debatte gewidmet ist, dachte ich zunächst ganz buchstäblich an Milieu-Filme (Filme über Drogensüchtige, Filme über arbeitslose Akademiker, Filme über das mitteldeutsche oder südfranzösische Sub-, Meta- und Paraproletariat). Stattdessen, das fiel mir dann schnell auf, als ich das Gespräch mit Moullet, Jacquot, Podalydès und diesem Kinotypen von ARTE las, sind „mittlere Filme“ gemeint, und das „mittel“ sagt in diesem Zusammenhang einfach nur etwas über den Preis: nicht ganz teuer, aber auch nicht ganz billig. Filme, die genau zwischen 4 und 7 Millionen Euro kosten. Truffaut, Rivette und Demy hätten solche Filme gemacht, als es in Frankreich noch Raum gab für solche Filme (aber Demys waren bestimmt teurer, denke ich, oder sehen sie nur teurer aus?): Das hatte Pascale Ferran letztes Jahr bei der Verleihung der Césars mit Bedauern gesagt. Es gründete sich dann eine Gruppe, der „Club des 13“ (Balzac? Rivette?), und Mitte April wird nun der Bericht veröffentlicht, dem der Name „Rapport Ferran“ verliehen wurde, auch wenn er in Wirklichkeit anders heißt. Jetzt, in dieser Diskussionsrunde der Cahiers, ist Luc Moullet sympathisch deplatziert, er sagt mehrfach, dass seine Filme nie mehr als 600.000 Euro kosten. Die Herausforderung, so verstehe ich ihn, liege darin, nicht mehr Geld zu bekommen. Mit mehr Geld wird es kompliziert.
posted by Volker Pantenburg
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Während unser verschnarchtes Feuilleton seine Ausstellung im Hamburger Bahnhof ignoriert hat oder, von rühmlichen Ausnahmen abgesehen, seine grandiosen Architekturfilme mit Diaabenden verwechselt, hat Heinz Emigholz in einigen süd- und nordamerikanischen Ländern, vor allem in den USA seine Freunde gefunden, auch in dieser und jener Zeitung und in Blogs. Am besten gefällt mir diese Bemerkung: „Emigholz reveals a remarkable, observant, nearly difficult intelligence whose perspective will clearly enrichen those willing to watch and listen.“
posted by Stefan Ripplinger
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„Jetzt will er wieder schlafen, von neun Uhr an, und leben wie ein Murmeltier; wer hätte das gedacht vor vier Jahren!“
Sie hatten nicht unrecht, die Freunde, dass sie mich im Unmut verließen. Gab es ja doch heute abend eines der glänzendsten musikalischen, tanzenden und deklamierenden Butterbrote in der Stadt, und hatten sie sich nicht alle mögliche Mühe gegeben, mir, dem Landfremden, einen angenehmen Abend dort zu verschaffen? (Wilhelm Hauff, 1826)
Mit einem singenden Butterbrot der dritten Art beschenkt Mario Mentrup heute abend die Stadt Düsseldorf. Ein Double–Feature in der Black Box, mit zwei gefährlich meditativen Abenteuerfilmen: „Stadt des Lichts“ (2005, 58 Min.) + „Ich begehre“ (2007, 76 Min.)
Obendrauf noch, im Salon des amateurs: Pasadena Projekt & Gina D’Orio.
Einen einzigen anständigen Nachruf las ich am Anfang der Woche.
„I always liked Charlton Heston… but I never thought for a minute he’d like me.“
Und: „Hey, I may not be deep, but I know what I like.“
posted by Rainer Knepperges
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