Mittwoch, 09.04.2008

Minutentexte

Im letzten Jahr haben 40 Studierende der UdK Berlin in einem Seminar von Ralph Eue das Minutentext-Prinzip aufgegriffen und sich ein Semester lang mit Jean Renoirs PARTIE DE CAMPAGNE auseinandergesetzt.

Nun sind die Texte und Bilder, die dabei entstanden sind, auf der neu gestalteten Minutentexte-Seite zu lesen. Außerdem ist Ralph Eues einleitender Text hier in unserer Langtextabteilung zu finden.

Dank gilt Ralph Eue und den Autorinnen und Autoren; unter ihnen besonders Frederik Lang, der die Redaktion sowie die Gestaltung und technische Umsetzung der Renoir-Minutentext-Sammlung besorgt hat und bei der Gelegenheit so nett war, auch gleich die Seiten zu THE NIGHT OF THE HUNTER in das neue Design zu übertragen.

Rückprojektion

Vermutlich ist der Film „Der rote Baron“ unerträglich, ich will es gar nicht überprüfen, aber dieses Argument aus der Rundschau leuchtet mir nicht ein: „Die digitalen Kampfszenen sind lächerlich und kaum von jenen billigen Rückprojektionen zu unterscheiden, denen Howard Hughes in Hollywood schon 1930 eine Absage erteilte.“ Howard Hughes erteilte ja manchem eine Absage, nicht zuletzt den Bazillen. Ich freue mich immer über die Rückprojektionen und wundere mich, dass sie ganz aus der Mode sind. Als Sirk gefragt wurde, weshalb er bei „Magnificent Obsession“ nicht besser aufgepasst habe, da sei doch, wenn Rock Hudson und Jane Wyman durch die Schweizer Postkartenlandschaft gondeln, an den falschen Schatten zu erkennen, dass es sich um Rückprojektionen handele, antwortete er, diese Irritation komme ihm gerade zupass. Und hat er nicht Recht? Steigert es diese Szene nicht noch, dass man nie sicher sein kann, wo man ist, wenn man so sanft dahingegondelt wird, halb im süßen Traum, halb im herben Studio? Die Arts of the Artificial sind gerade dann nicht steril, wenn sie sich nicht völlig der Illusion ergeben.

Dienstag, 01.04.2008

Dassin

An wieviele Filme erinnert man sich, die man vor über 25 Jahren ein einziges Mal im Kino gesehen hat? Nicht viele wohl. Ich erinnere mich an „10:30 p.m. Summer“ von Jules Dassin, zwar an sehr wenige Einzelheiten nur, nicht daran, dass Marguerite Duras die Vorlage geschrieben hat, aber doch an den Regen und daran, dass mich der Film zutiefst verstört hat und ich ihn seither wiedersehen wollte.

Mittwoch, 26.03.2008

Marseilles

In die winterliche Zeit nach Ostern passt MERLUSSE von Marcel Pagnol. Ein Internat in den Weihnachtsferien, „gefilmt, wie eine Wüste leise“ (automatische Google-Übersetzung der französischen Arte-Webseite). „Ein Film selten, dunkel und effizient; unverzichtbar in der Durchführung von Pagnol.“ — „he only casually dramatises the situation, making this perhaps the first do-it-yourself weepie.“ (Time Out Film Guide)

Freitag 15:00 arte
Merlusse – mit Henri Poupon – 1935

Dienstag, 25.03.2008

1000 Frames of Hitchcock

1000_frames_hitchcock.jpg

Das sind – zusammengefasst in einem Bild, pro Film eine Bildzeile – alle 52000 Einzelbilder, die bisher für das 1000-Frames-of-Hitchcock-Projekt erstellt wurden. Eine einfache Rechnung: Aus 52 Hitchcock-Filmen (von THE PLEASURE GARDEN, 1925, bis FAMILY PLOT, 1976) wurden jeweils 1000 Bilder gemacht, die man anzeigen und herunterladen kann. Das Ganze ist Teil des Hitchcock-Wiki.

Mittwoch, 19.03.2008

Fernsehhinweis

* Uwe Johnson sieht fern – ein Film von Saskia Walker, MDR, heute nacht, 20.03., 00:00 Uhr.

Dienstag, 18.03.2008

Sonntag, 16.03.2008

Langtexthinweis

* It Always Rains on Sunday – Notizen von Volker Pantenburg.

Donnerstag, 06.03.2008

Westernhinweis

Schon Monate vor den Dreharbeiten ließ er die Kulissen der Westernsiedlung bauen.
„In my backyard, Oregon / I wanted the weather, the rain and the snow to age the buildings, not painters’ spray and cotton wool for snow on the roofs / Had I shot in color, the green pine trees covered with snow, the soft glow of candles, the dancing tongues of flames in the fireplaces would have radiated warmth and safety and the joy of peace on earth / I wanted to shoot DAY OF THE OUTLAW with the harsh contrast of black and white / using minimal artificial lights / I didn’t want the virgin snow to be defiled by the tracks of the poor electricians dragging cables and lamps on overtime.”

Anthony Slide: „What specific problems were there in shooting at the height of winter?“

Andre de Toth: „None, if you put the drama where it belongs: in front of the camera.“

In der Nacht von Freitag auf Samstag, RBB um 0:45 Uhr
Tag der Gesetzlosen – mit Robert Ryan und Burl Ives – 1959

Sonntag, 02.03.2008

Langtext- und Bilderhinweis

* IN AMERIKA – Fotos und Anmerkungen dazu von Rainer Knepperges


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