Ride needed to States Borough, call Willie
Ride needed to Kansas City, call Jerry or Mike
Ride needed to San Francisco, call Tony
Ride needed to Ferrydale, Louisiana, call Jerry Lee
Ride needed to Hibbing, Minnesota, call Bob
Ride needed to Woodstock, call Van
Ride needed to Belfast, call Van
Ride needed to Caledonia, call Van
Ride needed to Georgia, call Jimmy or Ray
Ride needed to Los Angeles, call Randy
Ride needed to Mendocino, call Dug
Ride needed to Chicago, California, call Robert
Ride needed to New York, New York, call Frank
Ride needed to El Paso, call Marty
Ride needed to Las Vegas, call Elvis
My spirit left my body while I slept and took a seat in a small café overlooking the river
And in a small café overlooking the river, my spirit relaxed and drank a cappuccino and then another
And my spirit borrowed a cigarette and smoked it and watched it disappear
And my spirit rose
And on it’s way out, paused before the ride board
And reading it, my spirit was moved and fell to it’s knees and wept
And sang of the ride board it’s praises in a loud voice
[The Colorblind James Experience: A „ride board“ is a bulletin board at a college or meeting place for young people where one can post signs of „ride needed to ‚X.'“ If you happened to be driving that way, here was a person able to share expenses. I didn’t have a car for much of my early college years, and the ride board was an important resource for me. Nowadays, everyone’s got a car and you don’t see them much anymore. The cafe referred to in the song was the Lowlife Cafe of Oswego NY. It was gone by the time I joined the band, but Chuck spoke of it often. I think both Phil and Ken probably remember it from their Oswego days as well. The names and cities in the song are significant.]
posted by Michael Baute
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Die Geschichte vom eloquenten Experimentalfilmer, der, angesprochen auf seine beeindruckenden Vorträge und Aufsätze, entgegnete, dass ihm das öffentliche Sprechen so leicht falle wie das Schneiden von Butter, während das Schreiben ihm vorkomme, als habe er zwar dasselbe Messer, aber statt Butter Marmor vor sich.
posted by Volker Pantenburg
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Harold McComber in HIGH STEEL von Don Owen, 1965,
Musik: Bruce Mackay, Kamera: John Spotton, Farbe, 13 Minuten.
Ein anderer Film von Don Owen (und Donald Brittain) aus dem selben Jahr (ebenfalls in vorzüglicher Qualität auf der Webseite des National Film Board of Canada) portraitiert den kanadischen Werner Enke, Ladies and Gentleman… Mr. Leonard Cohen. [via Quixotando]
posted by Rainer Knepperges
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»Rom, 1972. Vor einer Mauer ein Springbrunnen, steinernes Gesicht, aus dem Mund läuft Wasser, Geräusche des Wassers. Jean-Marie Straub auf einer Terrasse, rückliegend Häuser Roms, raucht und spricht von Arnold Schönberg. Geladen 1923 vom Maler Kandinsky nach Weimar, ein künstlerisch-geistiges Zentrum gründen zu helfen, antijüdische Gesinnung steht vor, Schönberg antwortet sich weigernd in zwei Briefen. Gelesen werden sie in einem Tonstudio, punktuell beleuchtet, weithin finster, von Günter Peter Straschek, gebeugt hinter ein Pult, hart stockend im Sprechgang, ihn forcierend: Es kann nicht sein. Denn was ich im letzten Jahre zu lernen gezwungen wurde, das habe ich nun endlich kapiert und werde es nicht wieder vergessen. Die lange Aufnahme, harrend, gewahr, wird unterbrochen von mehrmals Schwarzfilm, einem Titel mit Datierungen der Briefe, dann setzt die Begleitmusik ein und bleibt bis zum Ende. […]«
[Stefan Flach: Einleitung zu Arnold Schoenbergs Begleitmusik zu einer Lichtspielscene, abgedruckt in einer Sammlung von Texten, »Texte zu Filmen und anderem, 1993-2006«, die, zu einem A4-Konvolut gebunden, bei Stefan Flach gegen eine Schutzgebühr von 15 Euro bezogen werden kann: S.F. / Oldenburger Straße 31 / 10551 Berlin, email: honestwithme [at] web.de]
posted by filmkritik
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ESC-Cut [i’skeipkat, ‚i’skeipkœt] der; -s, -s : nach der Esc[ape]-Taste einer Computer-Tastatur. Vermutl. aus der Werbebranche stammender Begriff, der eine spezielle, ausschließlich für Testscreenings erstellte Schnittfassung eines Films od. Clips bezeichnet. Der E. enthält vorsätzlich Einstellungen und Szenen, die in der endgültigen Fassung nicht enthalten sein sollen, von denen aber erwartet wird, dass sie auf Kritik stoßen. Zweck des E. ist es, ohne Eingriff in die intendierte Endfassung Korrekturen vornehmen zu können, um so Auftraggeber/inn/en, (auch Produzent/inn/en, Redakteur/inn/en, Filmhochschulprofessor/inn/en o.ä.) im Gefühl zu bestärken, dass sie mit ihren Einwänden wirksam sind.
Vgl. ↑ Hornberger System für den Casting-Bereich.
posted by Sebastian Markt
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Geboren am 23. Juli 1942 in Graz, gestorben 29. September 2009 in Wien.
Eine Kurzbiographie in „Handbuch wider das Kino“ (Suhrkamp, Ffm. 1975) lautet:
„Tramps durch Europa, Kleinasien, Amerika. 1963 – 74 in Berlin (West) ansässig. Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin GmbH. (relegiert). Filme: Hurra für Frau E. (1967), Ein Western für den SDS (1968), Zum Begriff des ‚kritischen Kommunismus‘ bei Antonio Labriola (1843 – 1904) (1970); Die deutschsprachige Filmemigration (TV 1975); Texte: Filmkritik 8/74.“
Ein Versuch, etwas über diese dürren Daten hinaus von der Person mitzuteilen, wird folgen.
posted by Johannes Beringer
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Zum Beitrag EDITORIAL, in dem es unter anderem um die Turbulenzen bei der Zeitschrift „film“ Ende der 60er Jahre ging, schickt uns Werner Kließ, seinerzeit Chefredakteur und zum Jahreswechsel 1969/70 entlassen, einige Anmerkungen.
posted by filmkritik
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»Der letzte der Idealstaaten – die ›Nautilus‹ des Kapitän Nemo in 20,000 Leagues under the sea (Regie: Richard Fleischer, 1954). Sie lebt durch die ›geheime treibende Kraft des Universums‹, die Nemo entdeckt hat. Wie viele Idealstaaten ist auch dieser letzte eine Insel, doch schwimmende und verborgene Insel, und wirklich ein Staat nur mehr für einen einzigen Menschen, Nemo selbst, und ein Staat, der nicht in seinem Frieden lebt für sich, sondern im Kampf gegen die zerstörerische Weltherrschaft des Geldes. Er unterliegt.«
[Helmut Färber: Über eine Tragik im Werk von Walt Disney, in: Text, No. 5/2007; geschrieben Mai/Juni 2006 für ›Trafic – Revue de Cinéma‹, Paris, und dort erschienen in Nr. 59, Automne 2006, übersetzt von Pierre Rusch. (H.F.)]
posted by Volker Pantenburg
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