Die Kleptomanin – der Gangster – das Feuerzeug, in Slightly Scarlett (Allan Dwan, 1956):







Arlene Dahl, John Payne. “Namen, die an die große Zeit der Vorstadtkinos erinnern.” (Peter Nau)
Im Gespräch mit Peter Bogdanovich hat Allan Dwan erzählt, er schaue sich seine Filme nach der Fertigstellung einmal ganz ohne Ton an, so stelle er untrüglich fest, wie gut ein Film wirklich sei.
Bogdanovich, der den Filmpionier vor dem Vergessenwerden bewahrte, sagt (im schönen Bonusmaterial, das Robert Fischer nun zu einer Allan-Dwan-DVD-Box erstellt hat), diese Methode habe er selber übernommen – mit dem Resultat: sehr wohl zu wissen, welche der eigenen Filme nichts taugen.
Für das übernächste Cargo-Heft will ich was schreiben über Dwan. Noch kenne ich zu wenige seiner 400 Filme…
posted by Rainer Knepperges
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Vertragen Gefühle Vergleiche? Miras Mutter und Daniels Vater lernen sich kennen und ziehen zusammen, doch es wird unterm gemeinsamen Dach kein Geschwisterpaar aus den beiden Teenagern – sondern ein verliebtes Pärchen. Im Stillen startet der direkte Vergleich der Gefühlskräfte; die Liebe der Erwachsenen wird herausgefordert. Und wie nun ganz offen an der Romantik Maß genommen wird, das ist zugleich sehr traurig und sehr komisch. Ein Wettkampf der Wünsche, eine Lektion in Liebe.
Franz Müllers herrlicher Film läuft endlich in den Kinos, in Berlin, Dresden, Frankfurt, Köln, München, Nürnberg, und ab September auch in Bamberg, Essen, Kiel, Weimar…
heute Premiere im Berliner fsk Kino um 20:00 Uhr
posted by Rainer Knepperges
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Christoph Schlingensief (1960 – 2010)
„Heute Abend habe ich mich erneut gefragt, warum das Leid als Währung in unserer Welt nicht richtig existiert. Das war doch früher mal anders, es gab doch Zeiten, wo man sich mit seiner Wunde nicht so verstecken musste.“
„Am liebsten würde ich einfach allen, allen Menschen zurufen, wie toll es ist, auf der Erde zu sein. Was einem da genommen wird, wenn man gehen muss. Ich wünsche mir so sehr, dass die Leute begreifen, wie sehr es sich lohnt, sich um diese Erde zu kümmern.“
Aus:
Christoph Schlingensief, So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein! (2009)
posted by Bettina Klix
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* Oberhausennotizen – Etwas zu den 56. Internationalen Kurzfilmtagen, die vom 29. April bis zum 5. Mai in Oberhausen waren. Von mir.
posted by Michael Baute
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Kitty Lane (Barbara Stanwyck), straightforward und aus einfachen Verhältnissen, lernt das Fremdwörterbuch auswendig. Mit dem Alphabet hapert’s noch. Der Daumen gehört David.
David: What’s this, a love letter? – Taking your ease, I see.
Kitty: Now, you’re not the only one who has a right to an education.
[SHOPWORN, USA 1932, Regie: Nick Grinde, Columbia Pictures. Flaschenpost aus der Pre-Code-Ära.]
posted by Volker Pantenburg
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Mit der Umsicht eines Kriminalisten durch das Weltall rasen, umgeben von kosmischen Strahlen, Meteoren und eisiger Kälte… Es war hier schon mal die Rede davon.
Federico Sánchez hatte mich nach München eingeladen, um dort im “Puerto Giesing” zum Publikum zu sprechen. Also musste ich mir überlegen, worüber ich eigentlich sprechen wollte. Arbeitskampf in der Raumfahrt? Oder Unterwassermalerei? Oder beides? Ich beherzte den Rat, den Sigmund Freud in der Traumdeutung erteilt: “Bei wissenschaftlicher Arbeit ist es oft von Vorteil, wenn die Lösung des einen Problems Schwierigkeiten bereitet, ein zweites hinzuzunehmen, etwa wie man zwei Nüsse leichter miteinander als einzeln aufknackt.”
Ein ganz überflüssiges Problem, das ich lieber nicht noch hinzu genommen hätte: mein Ungeschick, ohne die mir vertraute Maus, auf einem Labtopbildschirm die Bilder für meinen Diavortrag auszuwählen. Quälend langsam vollzog sich, was blitzschnell sein sollte. Ich hätte trainieren müssen.


Irwin und Scott, Apollo 15, Training.

In meinen Augen sind die perfekten Astronauten eigentlich Engländer: James Mason (hier in: The Upturned Glass, 1947) und Lionel Jeffries, “who looked old when he was young” – John Landis spricht auf Trailers from Hell sehr schön über First Men in the Moon (von Nathan Juran, 1964), diesen wirklich unvergesslichen Film.

Ken Mattingly, Apollo 16.

Berufstip Astronaut
Sich unter Wasser an die Schwerelosigkeit gewöhnen. Und endlich auch lernen, mit Wüste, Dschungel und Polareis fertigzuwerden! Und ohne Maus einen Computer zu benutzen. Gute Vorsätze. Immerhin trage ich gelegentlich einen Overall.

posted by Rainer Knepperges
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Schmutziger Süden von Lemke läuft gleich, um 0:10, im ZDF.
posted by Rainer Knepperges
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Working Girls
One of the girls of Vilter
[Manufacturing] Co.
filing small gun parts,
Milwaukee, Wisc.
One brother
in Coast Guard,
one going to Army.
Hollem, Howard R., photographer
CREATED/PUBLISHED: 1943 Feb.
*
Two assembly line workers
at the Long Beach, Calif., plant
of Douglas Aircraft Company
enjoy a well-earned
lunch period, Long Beach, Calif.
Nacelle parts
of a heavy bomber
form
the background
Palmer, Alfred T., photographer
CREATED/PUBLISHED: 1942 Oct.
*
A young woman employee
of North American Aviation,
Incorporated,
working over the landing gear
mechanism of a
P-51
fighter plane,
Inglewood, Calif.
The mechanism resembles
a small cannon
Palmer, Alfred T., photographer
CREATED/PUBLISHED: 1942 Oct.
posted by Volker Pantenburg
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Eine gigantische Sammlung von Farbfotos, eins toller als das andere:
* Captured: America in Color from 1939-1943
»[...] some of the only color photographs taken of the effects of the Depression on America’s rural and small town populations. The photographs are the property of the Library of Congress and were included in a 2006 exhibit Bound for Glory: America in Color.«
* America from the Great Depression to World War II.
Color Photographs from the FSA-OWI, 1939-1945
»The color photographs of the Farm Security Administration-Office of War Information Collection include scenes of rural and small-town life, migrant labor, and the effects of the Great Depression. A significant number of the color photographs concern the mobilization effort for World War II and portray aircraft manufacturing, military training, and the nation’s railroads. The 1,600 color photographs produced by the FSA and OWI photographers are less well known and far less extensive than the 164,000 black-and-white photographs in the collection.«
[via dvdbiblog]
posted by Volker Pantenburg
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